Anzeige
Mehr »
Sonntag, 05.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
264 Leser
Artikel bewerten:
(0)

DIHK macht Druck für schnelleren Infrastrukturausbau

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur gefordert und der Politik dazu eine Reihe konkreter Vorschläge gemacht. "Um lange Plan- und Genehmigungsverfahren von Infrastrukturprojekten in Deutschland zu beschleunigen, braucht es grundlegende Reformen", heißt es in einem Zehn-Punkte-Papier, das die Kammerorganisation in Berlin präsentierte. "Unternehmen brauchen leistungsfähige Straßen, Schienen, Flughäfen und auch digitale Netze und Leitungen, um Produkte just in time zu erhalten und schnell ausliefern zu können", erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zum Ziel des Papiers.

Der DIHK schlägt darin nach eigenen Angaben vor, die mehrstufigen Plan- und Genehmigungsverfahren in einem zentralen Vorgang zu bündeln - mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung und einer Umweltprüfung. "Das spart unnötige Doppelgutachten, verkürzt die Verfahren erheblich und lässt Raum auch für öffentliche Anhörungen", sagte Wansleben. Viele europäische Nachbarn wie zum Beispiel Dänemark oder die Niederlande prüften ebenfalls einmal - so wie es auch die entsprechende EU-Richtlinie vorgebe.

Mehr Digitalisierung und kürzere Gerichtsverfahren 

Um die Verfahren schneller zu machen, fordert der DIHK, Planungsprozesse zu digitalisieren und bei größeren Projekten die Gerichtsverfahren zu verkürzen. Die Kammerorganisation verlangt auch ein Verfahren, das das Bauleitplanverfahren und die integrierte Zulassungsentscheidung zusammenfasst, um Gewerbeentwicklungen zu beschleunigen, verbesserte Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren, eine erweiterte Genehmigungsfreiheit bei Ersatzneubauten, eine längerfristige Absicherung der Finanzierungslinie für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und die Schaffung von Planungssicherheit für Vorschriften im Umweltrecht durch die Einführung eindeutiger Standards.

In der Praxis brauche es von der Planung bis zur Fertigstellung von Infrastrukturprojekten in Deutschland oft Jahre, nicht selten sogar Jahrzehnte. Bei Schienenwegen seien es durchschnittlich rund 20 Jahre. Und auch Wasserstraßen brauchten oft sehr lange, bis sie fertig seien. "Wenn zusätzlich Windräder nicht gebaut, Gewerbeansiedlungen nicht realisiert, Stromtrassen und Glasfaserleitungen nicht verlegt werden können, kostet das die Unternehmen bares Geld - und in letzter Konsequenz die eigene Zukunft", warnte Wansleben.

Allein für den Ausbau und die Sanierung der Bundesverkehrswege müssten jedes Jahr 15 Milliarden Euro verbaut werden, um alle vordringlichen Projekte bis 2030 umsetzen zu können. Mit dem derzeitigen Planungsrecht sei das kaum zu schaffen. "Deshalb brauchen wir jetzt einen gesetzgeberischen Kraftakt", betonte der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

November 08, 2019 03:45 ET (08:45 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.