Der Euro
Allgemein suchten Anleger in Zeiten, in denen Fortschritte im Handelsstreit weiter vermisst werden, am Donnerstag eher sichere Häfen auf. Händlern zufolge profitierten davon vor allem Währungen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken, aber auch der US-Dollar. Schwache Konjunkturdaten aus China trugenzu dieser zeitweisen Tendenz bei, die den Euro umgekehrt erst weniger gefragt machte, bevor eine Erholungsbewegung einsetzte.
Auch Wirtschaftsdaten aus Deutschland bremsten zeitweise das Interesse am Euro. Zwar hatte die deutsche Wirtschaft überraschend eine technische Rezession im Sommer knapp vermieden, wie BIP-Daten für das dritte Quartal zeigten. Laut Marktbeobachter Michael Hewson von CMC Markets war dies aber kontraproduktiv, weil eine schlechte Zahl den Druck auf die Regierung erhöht hätte, Gegenmaßnahmen zu ergreifen./tih/he
ISIN EU0009652759
AXC0353 2019-11-14/21:15
