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EANS Adhoc: Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe: VIG stellt auf Grund gesetzlicher Änderungen von Vollkonsolidierung der gemeinnützigen Gesellschaften auf Equity-Methode um (deutsch)

EANS-Adhoc: VIG stellt auf Grund gesetzlicher Änderungen von Vollkonsolidierung der gemeinnützigen Gesellschaften auf Equity-Methode um 


Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
kein Stichwort 18.11.2019 Wien - * Management bestätigt Ziele für 2019 * Nettoergebniserwartung und Dividendenpolitik unverändert Seit September 2016 wurden die mehrheitlich im Eigentum der VIG stehenden gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften im Zuge der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die zwischenzeitlich geänderte Rechtslage, insbesondere die Novelle des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG-Novelle 2019, BGBl I 85/2019), führte zu weiteren sehr deutlichen Einschränkungen der Eigentümer- und Kontrollrechte. Daher hat der Vorstand in seiner Sitzung vom 18. November 2019 entschieden, dass nicht länger von einer Beherrschung der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften der VIG im Sinne von IFRS auszugehen ist. Folglich werden die gemeinnützigen Gesellschaften der VIG mit Stichtag 31.07.2019 endkonsolidiert und deren bilanzielle Behandlung auf die Equity- Methode gemäß IAS 28 umgestellt. Die nicht den Anteilseignern der VIG zurechenbaren Gewinnanteile der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften sind somit mit Wirkung ab 1. August 2019 nicht mehr im Finanzergebnis und damit auch nicht im Ergebnis vor Steuern enthalten. Das bedeutet, dass die Immobilien der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften (rd. EUR 3,8 Mrd.), damit verbundene Finanzierungsverbindlichkeiten (rd. EUR 2,7 Mrd.) sowie der im Eigenkapital angeführte Sonderposten "Nicht beherrschende Anteile aus Gemeinnützigen Gesellschaften" (rd. EUR 1,2 Mrd.) in der Konzernbilanz nicht mehr ausgewiesen werden. Diese Änderungen werden in der Ergebnisveröffentlichung zum 1.-3. Quartal 2019 bereits berücksichtigt. Unverändert von der Umstellung der Konsolidierung bleiben das Konzernergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen sowie das Ergebnis je Aktie. Die VIG erwartet für 2019 unverändert einen Gewinn vor Steuern in der Bandbreite von EUR 500 - 520 Mio. inklusive des Ergebnisbeitrags der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften bis zur Endkonsolidierung mit Wirkung 1. August 2019. Ein darüber hinausgehender, angepasster Ausblick wird im Rahmen des Planungsprozesses und auf Basis der positiven Konzernentwicklung erstellt. Die Dividendenpolitik der VIG wird sich weiterhin am Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen orientieren und sieht unverändert eine Ausschüttungsquote von 30% bis 50% vor. Folgende Wertpapiere der VIG sind an einem geregelten Markt zum Handel zugelassen: EMISSIONSBEZEICHNUNG ISIN HANDELSSEGMENT Aktie AT0000908504 Wiener und Prager Börse, Amtlicher Handel VIG nachrang. Anleihe 2015 AT0000A1DXXX Börse Luxemburg, Geregelter Freiverkehr VIG nachrang. Anleihe 2013 AT0000A12XXX Wiener Börse, Geregelter Freiverkehr Rückfragehinweis: VIENNA INSURANCE GROUP AG Wiener Versicherung Gruppe 1010 Wien, Schottenring 30 Wolfgang Haas Leiter Konzernkommunikation & Marketing, Konzernpressesprecher Tel.: +43(0)50 390-21029 Fax: +43 (0)50 390 99-21029 E-Mail: wolfgang.haas@vig.com Nina Higatzberger-Schwarz Leiterin Investor Relations Tel.: +43 (0)50 390-21920 Fax: +43 (0)50 390 99-21920 E-Mail: nina.higatzberger@vig.com Ende der Mitteilung euro adhoc
AXC0170 2019-11-18/13:56
© 2019 dpa-AFX
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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