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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Abwartender Handel - Française des Jeux starten durch

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen haben am Donnerstag wenig verändert geschlossen. Hauptthema bleibt der festgefahrene US-chinesische Handelskonflikt. "Die Hoffnungen auf eine schnelle Lösung des Handelsstreits verflüchtigen sich", kommentierte ein Händler. Laut Medienberichten ist ein so genannter Phase-1-Deal zwischen den USA und China möglicherweise erst im kommenden Jahr zu erwarten. Etwas stützend wirkten dagegen Kreisemeldungen, laut denen China die US-Verhandlungsführer zu neuen Gesprächen eingeladen haben soll.

Zunehmend werden die Unruhen in Hongkong zum Belastungsfaktor für die Märkte. Der US-Kongress hat sich mit zwei Gesetzentwürfen auf die Seite der Demokratie-Bewegung gestellt, was Peking auf den Plan gerufen hat. Wenn die USA weiterhin "falsche Entscheidungen" träfen, müsse China "starke Gegenmaßnahmen ergreifen", um seine nationalen Souveränitäts-, Sicherheits- und Entwicklungsinteressen zu verteidigen, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Der DAX verlor 0,2 Prozent auf 13.138 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,1 Prozent auf 3.680 Punkte nach unten. Gemieden wurden zyklische Werte im Rohstoffsektor (minus 1,3 Prozent) und aus dem Finanzdienstleistungssektor (minus 0,9 Prozent). Ein über den Erwartungen ausgefallener Philadelphia-Fed-Index wurde überlagert von den Unsicherheiten rund um die Handelsgespräche.

Für Sanofi ging es an der Pariser Börse kräftiger um 2,4 Prozent nach oben. Stützend wirkten Berichte von Bloomberg und Reuters, laut denen der Pharmakonzern verschiedene Optionen für die Zukunft der Consumer-Health-Care-Sparte prüft. Diese reichen von einem Joint Venture über einen Verkauf bis hin zu einem Börsengang. Die Citigroup schätzt den Wert der Sparte auf zwischen 26 bis 32 Milliarden Euro. Über einen Spinoff wurde in der Vergangenheit schon häufiger spekuliert, dieser scheint nun aber konkretere Formen anzunehmen.

Aussichten für Thyssenkrupp mau 

Thyssenkrupp ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 trotz leichten Wachstums noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Anteilen Dritter verbuchte der kriselnde Stahl- und Industriekonzern einen Nettoverlust von 304 Millionen Euro - fünf Mal mehr als vor Jahresfrist. Die Dividende soll deshalb ausfallen. Der Ausblick deutet sogar noch eine Verschlechterung der Lage an. Für die Aktie ging es daraufhin um 13,6 Prozent nach unten.

Morphosys kamen nach dem 10-prozentigen Kursgewinn seit Wochenbeginn um 1,4 Prozent zurück. Der Forschungsvorstand Markus Enzelberger verlässt das Unternehmen. Die Forschungsabteilung soll nun in den Bereich Klinische Entwicklung unter der Leitung von Entwicklungsvorstand Malte Peters integriert werden. Der Vertrag von Enzelberger wäre im kommenden Jahr ausgelaufen.

Sehr erfolgreich gestaltete sich das Börsendebüt der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ). Die Aktie ist am Donnerstag mit einem ersten Kurs von 23,70 an der Euronext in Paris gestartet, fast 20 Prozent über dem Ausgabepreis von 19,90 Euro. Das Papier ging mit 22,70 Euro aus dem Handel.

LVMH erhöht Offerte für Tiffany 

Für LVMH ging es um 0,9 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen sein Gebot für den US-Juwelier Tiffany auf 130 von 120 Dollar erhöht hat. "130 Dollar je Aktie ist noch okay", so die Einschätzung eines Marktteilnehmers, betonte aber zugleich: "Das Problem ist, dass Tiffany 140 haben will, und da wird es langsam teuer."

Royal Mail stürzten um 14,2 Prozent ab. Das Unternehmen kürze ihre Dividende, um im Zeitraum von über fünf Jahren 1,8 Milliarden Pfund freizusetzen, so CMC Markets. Der Vorstand kämpfe mit Margenproblemen durch höhere Kosten.

Der Zwischenbericht von Centrica (plus 9,1 Prozent) kam bei den Anlegern gut an. Jefferies sprach von einem ersten positiven Schritt nach einer Serie von Gewinnwarnungen seit 2017. Der Versorger hat weitere Einsparungen von 150 Millionen Pfund angekündigt, was dazu führen könnte, dass der Free Cashflow 2019 mehr als 10 Prozent über der Jefferies-Schätzung von 1,1 Milliarden Pfund ausfallen könnte.

Nach dem Verkauf des US-Lackgeschäfts für 38,5 Millionen Euro stieg die Aktie von Heidelberger Druck um 2,9 Prozent. Das Unternehmen erwartet aus dem Verkaufserlös einen Einmalertrag von 20 Millionen. USU Software knickten in der dritten Reihe um 12,6 Prozent ein nach einer Gewinnwarnung. Rheinmetall litten unter Anschlussverkäufen und gaben 3,1 Prozent nach. Das Unternehmen hatte am Vortag auf dem Kapitalmarkttag negative Kommentare zur Gewinnentwicklung gemacht.

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.                          Index    Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                                      stand      absolut         in %          seit 
.                                                                       Jahresbeginn 
Europa             Euro-Stoxx-50    3.679,66        -4,22        -0,1%        +22,6% 
.                       Stoxx-50    3.311,48        -5,49        -0,2%        +20,0% 
.                      Stoxx-600      402,22        -1,60        -0,4%        +19,1% 
Frankfurt              XETRA-DAX   13.137,70       -20,44        -0,2%        +24,4% 
London           FTSE-100 London    7.238,55       -23,94        -0,3%         +7,9% 
Paris               CAC-40 Paris    5.881,21       -12,82        -0,2%        +24,3% 
Amsterdam          AEX Amsterdam      589,85        -4,31        -0,7%        +20,9% 
Athen             ATHEX-20 Athen    2.201,84       -16,25        -0,7%        +36,9% 
Brüssel          BEL-20 Bruessel    3.873,93       -22,25        -0,6%        +19,4% 
Budapest            BUX Budapest   43.654,37      -284,53        -0,6%        +11,5% 
Helsinki        OMXH-25 Helsinki    4.057,99       -22,95        -0,6%        +10,1% 
Istanbul    ISE NAT. 30 Istanbul  131.712,01       -39,88        -0,0%        +15,2% 
Kopenhagen    OMXC-20 Kopenhagen    1.072,85       -12,64        -1,2%        +20,3% 
Lissabon         PSI 20 Lissabon    5.219,58       -46,81        -0,9%         +9,3% 
Madrid            IBEX-35 Madrid    9.214,00       -11,40        -0,1%         +7,9% 
Mailand         FTSE-MIB Mailand   23.279,78       -72,00        -0,3%        +27,4% 
Moskau                RTS Moskau    1.454,74        +6,34        +0,4%        +36,5% 
Oslo                    OBX Oslo      822,61        -0,37        -0,0%        +11,3% 
Prag                    PX  Prag    1.073,69        -4,65        -0,4%         +8,8% 
Stockholm      OMXS-30 Stockholm    1.720,11        -8,95        -0,5%        +22,1% 
Warschau         WIG-20 Warschau    2.179,53       -15,05        -0,7%         -4,3% 
Wien                    ATX Wien    3.148,49        -6,64        -0,2%        +14,7% 
Zürich               SMI Zuerich   10.338,35       -47,39        -0,5%        +22,7% 
 
DEVISEN              zuletzt      +/- %  Do, 8:24  Mi, 17:28    % YTD 
EUR/USD               1,1065     -0,11%    1,1072     1,1065    -3,5% 
EUR/JPY               120,11     -0,02%    120,28     120,26    -4,5% 
EUR/CHF               1,0980     +0,07%    1,0976     1,0982    -2,5% 
EUR/GBP               0,8569     -0,01%    0,8567     0,8568    -4,8% 
USD/JPY               108,56     +0,10%    108,61     108,68    -1,0% 
GBP/USD               1,2913     -0,10%    1,2924     1,2915    +1,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,0333     -0,16%    7,0405     7,0363    +2,4% 
Bitcoin 
BTC/USD             7.579,01     -6,14%  8.053,51   8.117,26  +103,8% 
 
ROHOEL               zuletzt  VT-Settl.     +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex              58,15      57,01     +2,0%       1,14   +19,9% 
Brent/ICE              63,45      62,40     +1,7%       1,05   +14,7% 
 
METALLE              zuletzt     Vortag     +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)         1.468,16   1.473,90     -0,4%      -5,75   +14,5% 
Silber (Spot)          17,14      17,18     -0,2%      -0,04   +10,6% 
Platin (Spot)         916,83     918,44     -0,2%      -1,61   +15,1% 
Kupfer-Future           2,63       2,65     -0,9%      -0,02    -0,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

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November 21, 2019 12:06 ET (17:06 GMT)

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