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ratgeberGELD.at
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thyssenkrupp meldet rote Zahlen und nimmt den Aufzug nach unten!

Pleiten, Pech und Pannen bei TKA: Negativ-Gap nach den Quartalszahlen, Aktionäre stehen ohne Dividende da.



Symbol: TKA ISIN: DE0007500001


Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate

Rückblick: Bis vor den heutigen Quartalszahlen sah es noch gut aus, die Aktie hatte sich vom Tief im August erholt und notierte wieder über den EMAs. Dann aber verkündete die neue Vorstandsvorsitzende Martina Merz, dass Gegenwart und Zukunft doch nicht so rosig sind: Personalabbau, Dividendenkürzung und ein Verkauf des Tafelsilbers, der Aufzugssparte, stehen an. Der Kursverlust im Tagesverlauf betrug bis zu 14 Prozent, der Halbjahresverlauf mit minus 2,95 Prozent ist auch nicht wesentlich erquickender zumal der Aktienwert seit Mitte 2017 beinahe stetig gefallen ist.

Chart vom 22.11.2019 Kurs: 11,68 EUR


Thyssenkrupp-Aktie
.

Meinung:

Meine Expertenmeinung zu TKA:

Bei thyssenkrupp ist einiges schief gelaufen: die Abenteuer in Brasilien und in den USA sowie die geplatzte Fusion mit Tata sind nur die Spitze des Eisbergs. Das Unternehmen ist ein Sanierungsfall.

Mögliches Setup: Zu erwarten ist jetzt eine technische Gegenreaktion. Ideal wäre eine mehrtägige Erholung in der Zone zwischen 12 und 12,4o EUR mit anschließendem Abverkauf. Je nach Kursverlauf könnten Swingtrader mit einem Leerverkauf bei 12,40 starten und den Stopp Loss oberhalb der heutigen Tageskerze platzieren.

Aussicht: BÄRISCH

Autor: Thomas Canali besitzt aktuell keine Positionen in TKA.

Link zum Originalbeitrag: https://ratgebergeld.at/blog/thyssenkrupp-meldet-rote-zahlen-und-nimmt-den-aufzug-nach-unten/

Analyse erstellt im Auftrag von



© 2019 ratgeberGELD.at
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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