FRANKFURT/BASEL (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank verliert als Risikofaktor für das weltweite Finanzsystem an Bedeutung, muss aber wohl genauso hohe Kapitalpuffer vorhalten wie bisher. So verlangt der Finanzstabilitätsrat in Basel von dem Dax-Konzern als Finanzinstitut mit globaler Systemrelevanz künftig nur noch einen zusätzlichen Kapitalpuffer von 1,5 statt 2 Prozent, wie die Deutsche Bank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Da das Institut aber für Deutschland ebenfalls als systemrelevant eingestuft ist, muss es weiterhin einen Zuatzpuffer von 2 Prozent vorhalten. Daher erwartet die Bank nach jetzigem Stand, "dass die Anforderung an den Kapitalpuffer insgesamt unverändert bleibt"./stw/fba
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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