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DAX: Handelsstreit zwischen China und den USA dominiert das Marktgeschehen

Im frühen Handel hatte es noch so ausgesehen, als sollte der DAX endlich durchstarten. Allerdings kehrte am heutigen Freitag relativ schnell Ernüchterung ein, so dass die Rekordjagd erneut verschoben werden muss.

Das war heute los. Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht irgendwelche Neuigkeiten zum Handelsstreit zwischen China und den USA gibt. Gestern hatte noch der Bericht des "Wall Street Journal" für Erleichterung am Markt gesorgt, wonach der chinesische Vizepremier Liu He eine US-Delegation für weitere Verhandlungen nach Peking eingeladen hatte. Heute hieß es im "Wall Street Journal" jedoch, dass man unter den US-Verhandlungsführern zögern würde, die Reise anzutreten, so lange es keine klaren Signale aus Peking für Zugeständnisse in wichtigen Streitfragen geben würde.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte heute unter anderem Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785XXX). Die Aktie des Gesundheitskonzerns verbuchte einen Kurszuwachs von 1,3 Prozent. Dabei stand vor allem der Ausbruchsversuch aus der zuletzt beobachtete Seitwärtsbewegung im Fokus.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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