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MÄRKTE ASIEN/Weiter aufwärts

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Im Sog neuer Rekordstände an den US-Börsen geht es am Mittwoch an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien weiter nach oben. Die Zuversicht, dass sich die USA und China auf einem guten Weg befinden, um ein sogenanntes Phase-eins-Abkommen zur Beilegung ihres Handelsstreits zu finden, lebt weiter und hält die Anleger bei Laune. Dabei fallen die Aufschläge wie zuletzt bereits überwiegend moderat aus.

Zuletzt hatte es aus Pekings Handelsministerium geheißen, beide Seiten hätten telefonisch weitere Fortschritte erzielt, wenngleich noch nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt seien und laut US-Präsident Donald Trump befindet man sich im Endspurt.

In Tokio geht es für den Nikkei-Index um ein halbes Prozent nach oben auf 23.489 Punkte, in Seoul fällt das Plus ähnlich groß aus. Schanghai und Hongkong liegen gut behauptet, in Sydney ist der Handel mit einem Plus von knapp 1 Prozent bereits beendet.

In Hongkong sorgten die anhaltenden Proteste für mehr Demokratie dafür, dass es hier trotz des Optimismus in Sachen US-chinesischer Handelsstreit nicht stärker nach oben gehe, kommentieren die Analysten von KGI Securities. Alibaba legen nach dem sehr erfolgreichen Start ihrer Zweitnotiz in Hongkong am Vortag weiter zu um gut 3 Prozent.

Gesucht sind wie bereits zuletzt in der gesamten Region unter anderem Aktien aus dem Elektroniksektor. In Seoul liegen Samsung 0,8 Prozent im Plus und SK Hynix 0,5 Prozent. In Tokio verteuern sich Advantest um 0,2 Prozent und Fujitsu üm über 2 Prozent. In Taiwan ziehen Hon Hai um 0,8 Prozent an. In den USA hatten HP und Dell gewarnt, dass ihre Umsätze im ersten Quartal unter einer Knappheit an Chips leiden dürften.

Am Ölmarkt fallen die Preise etwas, nachdem ein US-Branchenverband für die vergangene Woche einen Anstieg der Ölvorräte gemeldet hatte. Für die offiziellen Daten später im Tagesverlauf wird eine leichte Abnahmen vorhergesagt. Brentöl kostet 64,15 Dollar.

Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.851,80     +0,95%   +21,35%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.489,18     +0,50%   +16,38%     07:00 
Kospi (Seoul)           2.131,32     +0,47%    +4,42%     07:00 
Schanghai-Comp.         2.910,04     +0,10%   +16,69%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.926,10     +0,05%    +4,38%     09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.208,88     +0,03%    +5,11%     10:00 
KLCI (Malaysia)         1.588,88     +0,32%    -5,87%     10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Di, 8:32   % YTD 
EUR/USD                   1,1012      -0,1%    1,1024    1,1013   -4,0% 
EUR/JPY                   120,17      -0,0%    120,21    120,00   -4,4% 
EUR/GBP                   0,8566      -0,1%    0,8572    0,8548   -4,8% 
GBP/USD                   1,2855      -0,0%    1,2861    1,2888   +0,9% 
USD/JPY                   109,13      +0,1%    109,06    108,97   -0,5% 
USD/KRW                  1176,65      +0,3%   1172,73   1176,19   +5,6% 
USD/CNY                   7,0298      -0,1%    7,0335    7,0331   +2,2% 
USD/CNH                   7,0262      +0,1%    7,0158    7,0316   +2,3% 
USD/HKD                   7,8289      +0,0%    7,8289    7,8273   -0,0% 
AUD/USD                   0,6774      -0,1%    0,6783    0,6780   -3,9% 
NZD/USD                   0,6424      -0,0%    0,6427    0,6418   -4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 7.073,26      -1,0%  7.144,76  7.135,76  +90,2% 
 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  58,29      58,41     -0,2%     -0,12  +20,2% 
Brent/ICE                  64,15      64,27     -0,2%     -0,12  +16,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.459,73   1.461,35     -0,1%     -1,63  +13,8% 
Silber (Spot)              17,04      17,10     -0,4%     -0,06  +10,0% 
Platin (Spot)             903,69     908,06     -0,5%     -4,37  +13,5% 
Kupfer-Future               2,67       2,68     -0,3%     -0,01   +0,9% 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

November 27, 2019 00:40 ET (05:40 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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