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Commerzbank: Betriebstrat läuft Sturm, droht ein neuer Abverkauf?

Zwei Monate nach der Bekanntgabe eines großangelegten Stellenabbaus laufen die Betriebsräte bei der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) Sturm. Wie Verdi-Gewerkschaftssekretär Stefan Wittmann am Mittwoch erklärte, seien in mehreren Sitzungen der Arbeitnehmervertreter mit dem Konzernvorstand bisher keine Details zu den Plänen genannt worden.

"Ich bin sehr erstaunt über die mangelnde Konkretisierung und Detailtiefe, die das Management gegeben hat", erklärte Wittmann. Laut Wittmann wird solange nicht über mögliche Sozialpläne und Interessensausgleiche verhandelt, bis belastbare Daten vorlägen.

Betriebsversammlung im Dezember
Der Betriebsrat will bspw. wissen, welche Filialen geschlossen, welche Geschäftsbereiche zurückgefahren werden und wie viele Jobs dies betrifft. Nähere Informationen könnte es am 5. Dezember in Frankfurt geben, wenn die Betriebsversammlung mit der Personalchefin Bettina Orlopp veranstaltet wird.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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