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MÄRKTE EUROPA/Moderate Erholung nach Abverkauf - Unicredit fest

Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem überraschend kräftigen Abverkauf am Vortag sind die europäischen Aktienmärkte am Dienstag etwas erholt gestartet. "Der Rücksetzer wird von Investoren zum Einstieg genutzt", so ein Marktteilnehmer. Die jüngst positiven Überraschungen bei den Einkaufsmanagerindizes aus China und auch aus Europa deuteten schließlich darauf hin, dass in diesen beiden Regionen die konjunkturelle Talsohle bereits durchschritten worden sei.

Der DAX legt um 0,7 Prozent auf 13.054 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,5 Prozent auf 3.645 Zähler. Am Anleihenmarkt fallen die Kurse nach dem tiefen Fall am Montag noch etwas weiter, die Renditen steigen also. Dazu passend zeigt sich der Euro zum Dollar auf seinem am Vortag deutlich erhöhten Niveau um 1,1080 stabil.

Allerdings schwelen die Sorgen weiter, dass Handelsstreitigkeiten diese Entwicklung schnell ersticken können. Frankreich drohen US-Strafzölle auf Importe im Wert von bis zu 2,4 Milliarden Dollar, weil es US-Präsident Donald Trump nicht gefällt, dass Internetkonzerne wie Google oder Apple in Europa Steuern zahlen müssen. Dabei geht es im Kern um eine 3-prozentige Digitalsteuer auf Umsätze in Frankreich. Der Aktienindex CAC-40 in Paris hinkt der Erholung mit einem Miniplus von 0,1 Prozent denn auch hinterher.

Derweil lässt eine Einigung der USA mit China weiter auf sich warten. Hier ist der 15. Dezember der nächste wichtige Termin. Solle bis dahin keine Einigung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften getroffen werden, drohen weitere US-Zölle auf Importe aus China.

Unicredit mit Nachrichten vom Strategietag gesucht 

Zu den Gewinnern am Aktienmarkt gehören Unicredit. Mit einem Plus von 1,5 Prozent ist es aktuell die festete Bankaktie. Die italienische Großbank will ihre Produktivität in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Die Kosten sollen im Rahmen eines neuen, bis 2023 ausgelegten Strategieplans mithilfe von Personaleinparungen im Umfang von 8.000 Stellen und Filialschließungen weiter sinken. Den Aktionären winken Aktienrückkäufe und andere Rückflüsse von bis zu 8 Milliarden Euro bis 2023. Angepeilt wird bis dahin ein bereinigter Nettogewinn von 5 Milliarden Euro.

Die Aktie des spanischen Ölkonzerns Repsol gibt um 0,5 Prozent nach, nachdem das Unternehmen eine Wertberichtigung über 4,8 Milliarden Euro mitgeteilt hat. Als Grund gaben die Spanier künftig steigende Kosten für CO2-Emissionen und gleichzeitig fallende Öl- und Gaspreise wegen der Dekarbonisierung der Wirtschaft an.

Airbus handeln 0,2 Prozent tiefer, nachdem die Welthandelsorganisation WTO erneut Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer bemängelt hat. Von US-Repräsentanten hieß es darauf, es gebe daher keine Grundlage, die bisherigen US-Zölle gegen Airbus zu mindern.

Hellofresh legen um 2,2 Prozent zu. Die Aktie wird in den Stoxx-600-Index aufgenommen. "Durch die Stoxx-Mitgliedschaft kommen sie in ein neues Investment-Universum, mit dem sie sich neue Käufergruppen erschließen können", sagt ein Händler.

Aktienindex              zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.644,40       0,49       17,74      21,42 
Stoxx-50                3.298,57       0,33       10,77      19,51 
DAX                    13.063,36       0,76       98,68      23,72 
MDAX                   27.226,24       0,73      196,34      26,12 
TecDAX                  3.027,71       1,19       35,69      23,57 
SDAX                   12.104,48       0,69       82,46      27,29 
FTSE                    7.261,71      -0,33      -24,23       8,29 
CAC                     5.794,87       0,14        8,13      22,50 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,27                   0,01      -0,51 
US-Zehnjahresrendite        1,83                   0,01      -0,85 
 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Di, 8:40  Mo, 17:38   % YTD 
EUR/USD                   1,1080     +0,03%      1,1078     1,1085   -3,4% 
EUR/JPY                   120,90     +0,08%      120,84     120,85   -3,9% 
EUR/CHF                   1,0976     -0,06%      1,0982     1,0991   -2,5% 
EUR/GBP                   0,8539     -0,23%      0,8549     0,8571   -5,1% 
USD/JPY                   109,13     +0,07%      109,09     109,03   -0,5% 
GBP/USD                   1,2972     +0,23%      1,2959     1,2934   +1,6% 
USD/CNH (Offshore)        7,0454     +0,04%      7,0429     7,0420   +2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD                 7.290,26     -0,61%    7.281,01   7.286,26  +96,0% 
 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  56,26      55,96       +0,5%       0,30  +16,0% 
Brent/ICE                  61,27      60,92       +0,6%       0,35  +10,7% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.462,77   1.462,00       +0,1%      +0,77  +14,1% 
Silber (Spot)              16,93      16,93       +0,0%      +0,00   +9,3% 
Platin (Spot)             901,50     897,50       +0,4%      +4,00  +13,2% 
Kupfer-Future               2,64       2,63       -0,2%      -0,00   -0,9% 
 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/gos

(END) Dow Jones Newswires

December 03, 2019 03:39 ET (08:39 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

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