Der Chef des Immobilienunternehmens Deutsche
Wohnen
Es müsse etwa darüber nachgedacht werden, wo in Zukunft Arbeitsplätze angesiedelt werden, denn auch dafür sei der Raum in den Städten inzwischen knapp.
Das selbstgesteckte Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis 2021 werde die Bundesregierung deutlich verfehlen. Das liege weder am fehlenden Kapital noch an der Nachfrage. "Es scheitert größtenteils an Politik und an Administration und der fehlenden Bereitschaft, Städte so zu denken, wie diese sich wahrscheinlich in 20, 30 Jahren abbilden werden", sagte Zahn.
Den Mietendeckel in Berlin kritisierte er. Das werde dazu führen, dass dem Markt weitere Wohnungen entzogen werden. Zahn betonte, dass aber auch Unternehmen und Konzerne mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssten, wenn sie wirtschaftlichen Erfolg haben wollten.
Die Deutsche Wohnen besitzt in Deutschland eigenen Angaben zufolge fast 170 000 Wohn- und Gewerbeeinheiten, den Großteil davon in Berlin. Das Unternehmen gehört damit zu den größten Vermietern in der Hauptstadt. Kritiker werfen ihm und weiteren Anbietern vor, die Entwicklung stark steigender Mieten dort mit vorangetrieben zu haben./maa/DP/fba
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AXC0270 2019-12-04/19:48
