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Finanzminister Scholz und seine Pläne: Schlimmer geht (n)immer!

Die deutsche Politik gilt bekanntlich nicht als Freund der Aktionäre. Immerhin konnte zuletzt ein Verrechnungsverbot von Totalverlusten dank großer Bemühungen von Aktionärsvertretungen wie dem DSW verhindert werden. Doch der nächste Hammer ist bereits im Anflug.

Zur Finanzierung der jüngst beschlossenen Grundrente soll die seit langem diskutierte Finanztransaktionssteuer herangezogen werden. Dazu hat sich Scholz mit neun anderen Euro-Staaten auf eine "Finanztransaktionssteuer" nach französischem Vorbild geeinigt - der Name verwirrt jedoch. Denn mit Finanztransaktionen im Allgemeinen hat die neue Steuer nur zum Teil zu tun.

Tatsächlich sollen Personen, die Aktien großer Unternehmen kaufen, künftig eine Steuer von 0,2 Prozent des Geschäftswertes an den Fiskus entrichten. Als große Unternehmen gelten solche mit einer Marktkapitalisierung über 1 Mrd. Euro. In den elf Euro-Staaten sind somit gut 500 Aktien von der Steuer betroffen - allein 150 in Deutschland. Nicht betroffen sind die Aktien kleiner Unternehmen sowie Derivate und Hebelprodukte. Zudem sollen Börsengänge zur Beschaffung von frischem Kapital ausgenommen sein.

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© 2019 marktEINBLICKE
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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