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Boeing wird noch bis Februar auf 737-Max-Freigabe warten müssen

Von Andrew Tangel und Andy Pasztor

NEW YORK (Dow Jones)--Das Flugverbot für die 737 Max von Boeing wird voraussichtlich fast ein Jahr dauern, denn die US-Regulierungsbehörden rügen den Flugzeughersteller wegen der langsamen Bereitstellung von Informationen und warnen ihn vor unrealistischen Erwartungen hinsichtlich der Rückkehr des Flugzeugs in den Dienst. Die Federal Aviation Administration (FAA) dürfte Reparaturen am Max-Flugsteuerungssystem und die entsprechende Pilotenausbildung frühestens im Februar genehmigen und damit etwa zwei Monate später als von Boeing kürzlich in Aussicht gestellt, wie mit der Materie vertrauten Personen sagten.

Somit dürften erste Maschinen in den USA erst im Frühjahr wieder abheben, die Wiederaufnahme des Flugbetriebs in Europa und anderswo dürfte voraussichtlich erst Wochen danach erfolgen.

Die neuen Hürden taten sich am Donnerstag auf, mit ungewöhnlichen Äußerungen der FAA vor Kongressausschüssen. Die Behörde bemängelte, dass Boeing nicht rechtzeitig Informationen geliefert habe und sich öffentlich für ein beschleunigtes Ende des Flugverbotes einsetze. Die Situation gipfelte nach Monaten der Auseinandersetzungen hinter den Kulissen zwischen der Behörde und Boeing in einem Treffen von FAA-Chef Steve Dickson und Boeing-CEO Dennis Muilenburg.

Das Flugverbot kostet den Konzern und seine Kunden Milliarden Dollar. Die jüngste Verzögerung dürfte den Druck auf Boeing erhöhen, die 737-Max-Produktion in der Fabrik in Renton, Washington, weiter zu reduzieren oder sogar einzustellen.

FAA will Konsens mit weiteren Regulierungsbehörden 

Die jüngste Entwicklung sei teilweise durch Hinweise europäischer und kanadischer Regulierungsbehörden ausgelöst worden, die mit dem aktuellen Paket von Softwareanpassungen und Trainings nicht zufrieden seien, sagten Informanten. Die FAA wolle zumindest eine allgemeine Zustimmung von diesen Regulierungsbehörden erhalten, auch wenn sie die Max dann erst später offiziell freigebe.

"Wir werden mit der FAA zusammenarbeiten, um ihre Anforderungen und ihren Zeitplan zu unterstützen, während wir daran arbeiten, die Max 2020 wieder sicher in Betrieb zu nehmen", hieß es am Donnerstag von Boeing. "Dennis Muilenburg und Stan Deal hatten heute ein produktives Treffen mit Dickson und seinem Stellvertreter Elwell."

Kurz nach dem Treffen informierte die FAA darüber, dass Dickson Boeing aufgefordert habe, den Fokus auf die "Qualität und Aktualität der Dateneinreichung für die FAA-Überprüfung" zu legen.

Anfang November hatte Boeing noch damit gerechnet, dass die FAA das Flugverbot Mitte Dezember aufheben und eine entsprechende Pilotenausbildung im Januar genehmigen würden. US-Fluggesellschaften planten daraufhin mit einer Wiederaufnahme von Flügen mit der Max im März. Angesichts der neuesten Entwicklungen hieß es von American Airlines Group, dass sie die Maschinen bis zum 6. April aus den Flugplänen nehmen würde. Ähnlich lauten die Pläne von Southwest Airlines.

Mitarbeit: Alison Sider.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/bam/jhe

(END) Dow Jones Newswires

December 13, 2019 07:53 ET (12:53 GMT)

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