HAMBURG (dpa-AFX) - Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich blickt im Zuge der derzeitigen konjunkturellen Unsicherheit verhalten auf sein bevorstehendes Geschäftsjahr. So dürfte sich der Umsatz zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Euro bewegen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Für das Jahr 2019 strebt der Konzern noch immer Erlöse von 3,85 bis 4,05 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis (Ebit) soll sich zudem auf 150 bis 200 Millionen Euro belaufen. Für das laufende Jahr peilt Jungheinrich hier noch 240 bis 260 Millionen an. Die operative Marge werde damit mit 4,0 bis 5,5 Prozent ebenfalls voraussichtlich niedriger ausfallen als 2019 - hier hat das Unternehmen derzeit noch 6,0 bis 6,7 Prozent auf dem Zettel. Die im SDax notierte Aktie von Jungheinrich verlor nach dem Ausblick rund 15 Prozent an Wert./kro/fba
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
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