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Allzeithoch rückt in die Ferne, VW erwartet kräftiges Gewinnplus

Der DAX setzte die Konsolidierung der Vortage am heutigen Donnerstag fort. Dabei fielen die Notierungen unter die 13.200er-Marke zurück. Die Hoffnung auf die erwartete Jahresend-Rallye schwindet damit immer mehr.

Das war heute los. Mit dem erneuten Kursrücksetzer ist das 2018er-Allzeithoch bei 13.596 Punkten wieder ein Stück weiter in die Ferne gerückt. Sorgen bereitet vielen Anlegern offenbar weiterhin Großbritannien und der Brexit-Kurs des britischen Premierministers Boris Johnson, der eine Verlängerung der Frist für den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der EU gesetzlich ausschließen will. Möglicherweise kommt es deshalb zu keiner Einigung zwischen Großbritannien und der EU, womit nach wie vor die Gefahr eines harten Brexit besteht. In diesem Fall droht die Einführung von Zöllen, die eine Rezession in England auslösen könnten.

Für Verunsicherung sorgen auch die neusten Konjunkturdaten aus den USA. Das Geschäftsklima in der Zentralbankregion Philadelphia hat sich im Dezember deutlich stärker eingetrübt als erwartet. Der sogenannte Philly-Fed-Index verringerte sich von 10,4 Punkten im Vormonat auf nur noch 0,3 Zähler. Wegen der Unsicherheit in Sachen Brexit und den neuen konjunkturellen Warnsignalen aus den USA halten sich Anleger mit Neuinvestitionen vorerst zurück.

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© 2019 marktEINBLICKE
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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