FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Freitag leicht gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Morgen mit 1,1120 US-Dollar gehandelt. Im der Nacht hatte der noch in der Nähe der Marke von 1,11 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstag bei 1,1080 (Montag: 1,1075) Dollar festgesetzt. Dem Euro fehlt es auch am Ende der Weihnachtswoche an Impulsen. So stehen am Freitag keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Kalender. Das Handelsvolumen dürfte niedrig bleiben, da zahlreiche Händler und Anleger im Urlaub sind und ihre Bücher bereits geschlossen haben./jsl/zb
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.
Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.
Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.
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