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Braucht Deutschland einen Staatsfonds?

Norwegen hat einen, die Chinesen gleich mehrere und die Golf-Staaten schon sehr lange: Die Rede ist von Staatsfonds, die aus verschiedensten Gründen aufgelegt wurden bzw. werden und die alle dennoch eins gemeinsam haben: In Deutschland existiert so ein Staatsfonds schlichtweg nicht.

Die Konsequenzen für uns hierzulande sind deutlich zu spüren. Andere Staatsfonds, wie z. B. der Fonds der Chinesen, kaufen Technologieführer in Deutschland auf. Dies ist sicherlich eine aggressivere und damit vielleicht auch negativ belegte Art und Weise, wie Staatsfonds auftreten. Wir hierzulande haben dem allerdings nichts entgegenzusetzen.

Viel entscheidender ist aber, dass man sich die positive Wirkungsweise von Staatsfonds vor Augen führt. So kann mit Hilfe eines solchen Staatsfonds die Altersvorsorge auf ein neues Niveau und damit zu einer neuen Qualität geführt werden.

Und hier sind wir mitten in einer intensiven Debatte in Deutschland, die nicht zuletzt und erfreulicherweise von der FDP sowie der CDU getrieben wird. Die Idee ist eine Art Bürgerfonds, der dafür sorgt, dass die dritte, private Säule der Altersvorsorge für jeden Bundesbürger möglich und vor allen Dingen auch finanzierbar ist. Gerade die aktuelle Debatte um die weitere steuerliche Belastung von Anlegern gezeigt, dass die Diskussion hierzulande eher etwas "Trennendes" aufweist. Oft wird das Thema Anlegen gerade in Kombination mit dem Thema Steuern auch unter Gerechtigkeitsaspekten geführt.

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© 2019 marktEINBLICKE
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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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