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Netflix - der Streaming-Pionier zeigt wieder Stärke!

Bottom-Fishing Tradingstrategie



Symbol: NFLX ISIN: US64110L1061

Rückblick: Netflix war in der Vergangenheit der Gewinner der Umstellung von klassischem Fernsehen auf Streaming-Dienste. Nun hat Netflix aber massive Konkurrenz von Apple, Amazon und Walt Disney bekommen, die mit ihren eigenen Streaming-Diensten am Markt sind. Bei der Veröffentlichung der Q2-Zahlen im Juli 2019, enttäuschte Netflix die Anleger. Die Aktie stürzte um rund 10 Prozent ab und fiel danach bis fast 250 USD. Jetzt hat sich die Aktie wieder bis 338 USD nach oben gearbeitet. Die Bottom-Fishing Strategie eignet sich hervorragend für einen Einstieg in Aktien, die stark abgestraft wurden und sich danach wieder nach oben arbeiten.

Meinung: Netflix notiert über den exponentiell gleitenden Durchschnitten EMA 20 und EMA 50. Bevor der Breakout aus dem Widerstandsbereich bei 338 USD erfolgt, sollte die Aktie noch 2-3 Tage seitlich konsolidieren. Hier würden wir dann ein attraktives Setup bekommen. Danach könnte eine dynamische Bewegung nach oben erfolgen.

Chart vom 06.01.2020 Kurs: 335,33 USD





Setup: Den Long-Einstieg könnte man vornehmen, wenn die Aktie den Breakout bei 338 USD vollziehen würde. Hier ist auf Intraday Setups zu achten. Der Stopp würde bei aggressiveren Tradern unter die Breakoutkerze gehen, defensivere Trader können der Aktie auch mehr Luft geben und wählen den Bereich des EMA 20 bei 320 USD.

Meine Meinung zu Netflix ist bullisch

Autor: Wolfgang Zussner besitzt aktuell Positionen in NFLX

Analyse erstellt im Auftrag von

© 2020 ratgeberGELD.at
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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