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Givaudan: Die Defensiv-Perle aus der Schweiz

Viele Anleger konzentrieren sich auf Aktien von Unternehmen, die selbst in schwächeren Konjunkturphasen in der Lage sind, ihre Umsätze und Gewinne kontinuierlich zu steigern. Zu diesem erlesenen Kreis zählen oftmals die Hersteller von Düften, Farbstoffen und Aromen, denn diese Titel haben oft einen defensiven Charakter und sie können häufig mit attraktiven Eigenschaften punkten wie hohen Markteintrittsbarrieren, einem besonderen Qualitäts-Image und Skaleneffekten. Zudem wird hier der Wettbewerb in der Regel nicht in erster Linie über den Preis ausgetragen.

Branchenschwergewicht
Ein besonders erfolgreicher Vertreter dieser Branche ist Givaudan (WKN: 938427 / ISIN: CH0010645932), eines, mit einem Börsenwert von umgerechnet rund 26 Mrd. Euro, der wertvollsten Unternehmen der Schweiz. Das einstige Spin-off von Roche ging im Jahr 2000 an die Börse und gehört mit einem Preis von rund 2.800 Euro je Aktie zu den teuersten Wertpapieren der Welt.

Die weltweite Nummer eins
Givaudan ist der weltweit führende Entwickler und Hersteller von Duftstoffen und Aromen. Seit 1768 ist der Konzern hier aktiv, was das Unternehmen zu einem den ältesten Anbietern in diesem Bereich auszeichnet. Der Konzern, für den weltweit über 11.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, gliedert sich auf in 2 Segmente: In Düfte für Körperkosmetik und Haushalt sowie in den Lebensmittel- und Getränkearomen-Bereich.

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© 2020 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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