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Gap-Trade mit dem Gold-ETF GLD

Trump & die Ayatollahs: USA-Iran-Konflikt könnte jederzeit neu aufflammen und Gold nach oben schießen lassen.



Symbol: GLD ISIN: US78463V1XXX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate

Rückblick: Der Edelmetall-ETF glänzt mit 9,2 Prozent Halbjahresperformance und konsolidiert momentan oberhalb des Gap vom 3. Januar in einer auslaufenden Bullenflagge. Der 20er-EMA ist nicht in unmittelbarer Nähe, könnte sich jedoch eventuell im Zuge einer Seitwärtsbewegung in den nächsten Tagen noch etwas annähern.

Chart vom 13.01.2020 Kurs: 145,82 USD


Gold-ETF (GLD) 6 Monate


Meine Expertenmeinung zu GLD

Meinung: Im USA-Iran-Konflikt herrscht momentan eine trügerische Ruhe. Die Tatsache, dass der US-Verteidigungsminister eine deutlich andere Wahrnehmung der Bedrohungslage vor der Tötung des iranischen Generals hatte und die Unruhen in Teheran haben die Fronten erstmal nach innen gekehrt. Es fehlt aber nur ein Funken und es könnte gleich wieder losgehen.

Mögliches Setup: Charttechnisch können wir das Kaufsignal über dem heutigen Tagessignal bei 146,40 USD abwarten und den Stopp Loss unter die Unterstützungslinie von 145,40 USD. Das Kursziel wäre beim letzten Pivot-Hoch von 148,60 USD anzusetzen. Das daraus resultierende Chance-Risiko-Verhältnis von etwa über 2:1 ist nicht bombastisch, aber solide. Bei einem Aufflammen des Konflikts könnte der Gold-ETF auch deutlich über das genannte Kursziel hinausschießen. Wer noch nicht in Gold investiert ist, könnte den aktuellen Rücksetzer zur Diversifizierung des Portfolios nutzen.

Link zum Originalbeitrag: https://ratgebergeld.at/blog/gap-trade-mit-dem-gold-etf-gld/

Aussicht: BULLISCH

Autor: Thomas Canali besitzt aktuell keine Positionen in GLD.

Analyse erstellt im Auftrag von

© 2020 ratgeberGELD.at
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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