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Der alltägliche Börsenwahnsinn: Wirecard zwischen Short Squeeze und Generationenwechsel

So schnell kann es gehen. Mit einem Kursminus von knapp 20 Prozent gehörte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) 2019 zu den größten DAX-Verlierern. Im zugegebenermaßen noch sehr jungen Jahr 2020 führt die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München die Gewinnerliste in der ersten deutschen Börsenliga dagegen deutlich an.

Angesichts eines solchen Turnarounds fragen sich Marktteilnehmer natürlich, was diesen ausgelöst hat. Auch im vergangenen Jahr war Wirecard ein Unternehmen, das dank neuer Kooperationen, eines enormen Kundenzuwachses, dem Markteintritt in China oder der Beschäftigung mit Zukunftstrends wie Mobile Payment überzeugen konnte. Allerdings wurde das positive Bild durch die ständigen Angriffe durch die "Financial Times" eingetrübt, was den Kurs der Wirecard-Aktie unter Druck geraten ließ.

Diese Angriffe haben jedoch schon im Verlauf des Vorjahres etwas an Sprengkraft eingebüßt, da teilweise alte Vorwürfe hinsichtlich mutmaßlicher Bilanzmanipulationen lediglich neu verpackt wurden. Inzwischen geraten sie immer stärker in den Hintergrund. Zudem könnten sich die Short-Seller die Finger verbrannt haben, da sie irgendwann zu gierig geworden sind. Die Rede ist von einem sogenannten Short Squeeze.

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© 2020 marktEINBLICKE
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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