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Heidelberger Druck senkt Prognose - wie lange hält der Schock an?

Die Aktie von Heidelberger Druck (WKN: 731400 / ISIN: DE0007314007) wird aktuell kräftig durchgeschüttelt. So startete der SDAX-Titel am Dienstag mit einem Minus von rund 10 Prozent auf 0,96 Euro in den Handel, woraufhin eine Aufholbewegung bis in den Bereich der 1-Euro-Marke folgte.

Grund für die Kursturbulenzen ist die Nachricht, dass der Konzern die Erwartungen an das Gesamtjahr gesenkt hat. So dürfte der Umsatz im Geschäftsjahr 2019/20 leicht unter dem Niveau des Vorjahres von 2,5 Mrd. Euro liegen, wie Heidelberger Druck am Montagabend mitteilte.

Schwache Geschäfte
Im Vorfeld hatte das Unternehmen mit einer stabilen Umsatzentwicklung gerechnet. Hintergrund hierfür sind die schwachen Geschäfte in wichtigen europäischen Märkten im dritten Quartal, woran sich zunächst nach Einschätzung des Konzerns nichts ändern wird.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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