Anzeige
Mehr »
Dienstag, 02.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier die nächste Quantum-Story?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
644 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Australische Hochtief-Tochter zieht im Nahen Osten die Reißleine

Von Olaf Ridder

FRANKFURT (Dow Jones)--Angesichts der rapiden Verschlechterung der Geschäftsbedingungen im Nahen Osten zieht die australische Hochtief-Tochter Cimic Konsequenzen und trennt sich von ihrem Minderheitsanteil an der in Dubai beheimateten Baugesellschaft BIC Contracting (BICC). Cimic rechnet mit hohen Sonderbelastungen für 2019, von denen auch die Konzernmutter Hochtief in Essen nicht verschont bleibt.

Hochtief erklärte jedoch, der operative Konzerngewinn von rund 660 Millionen Euro für das abgelaufene Jahr stehe im Einklang mit den Zielvorgaben. Der MDAX-Konzern hatte seinen Aktionären einen Gewinn von 640 bis 680 Millionen Euro versprochen. Auch die Dividende soll kräftig steigen - um 16 Prozent auf 5,80 Euro.

2007 war die damals noch unter dem Namen Leighton Holdings firmierende Cimic im Nahen Osten eingestiegen. Schon länger laufen die Geschäfte aber nicht rund. Vor allem der Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten belastete zuletzt das Geschäft. Cimic will ihren 45-prozentigen Anteil an der BICC deshalb verkaufen; Gespräche mit möglichen Käufern dazu liefen.

Eine Neubewertung aller finanziellen Risiken im Zusammenhang mit BICC - Cimic hat Gesellschafterdarlehen ausstehend und Finanzgarantien gegeben - führt zu einer einmaligen Ergebnisbelastung nach Steuern von etwa 1,1 Milliarden Euro, die Cimic in seinem Jahresabschluss für 2019 ausweisen wird. Eine Schlussdividende wird es deshalb nicht geben.

Hochtief erwartet Sonderbelastung von 800 Millionen Euro 

Auch Hochtief bleibt von den Problemen ihrer 73-prozentigen Australien-Tochter nicht verschont. Bei dem Essener Konzern wird das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten durch eine Sonderbelastung von 800 Millionen Euro geschmälert, wie es hieß. Für das neue Geschäftsjahr 2020 rechnet Hochtief überdies mit einem Cashabfluss nach Steuern von 400 Millionen Euro.

Ganz überraschend ist die Entwicklung nicht. Schon in der Jahresbilanz 2018 hatte Hochtief den anteiligen Wert von BICC um 160 Millionen Euro auf Null abgeschrieben.

Die Trennung von der Beteiligung an BICC - ein Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern - trifft am Ende sogar den Hochtief-Mutterkonzern ACS. Rund 400 Millionen Euro müssen hier abgeschrieben werden, hieß es von der spanischen Konzernzentrale.

Die Hochtief-Aktie startete am Morgen mit einem Minus von 8 Prozent in den Frankfurter Handel. Das in Sydney gehandelte Papier von Cimic verlor sogar 20 Prozent an Wert.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/bam

(END) Dow Jones Newswires

January 23, 2020 03:22 ET (08:22 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.