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flatex Morning-news Gold: Der Preis für eine Feinunze Gold kletterte aufgrund der ...

Der Preis für eine Feinunze Gold kletterte aufgrund der vermehrten Meldungen zu Todesfällen und neuen Infizierten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in den letzten Tagen sukzessive in Richtung des Mehrjahreshochs. Parallel dazu fielen die Notierungen an den wichtigsten Aktienmärkten recht stark, so dass Gold hier seinen Status als sicheren Hafen zumindest kurzfristig weiter ausspielen könnte. Auf Sicht der nächsten Monate wäre das Potenzial aber vielleicht als begrenzt zu betrachten. In diese Kerbe schlägt auch die Prognose der US-Investmentbank JPMorgan, die von einem Kurs von rund 1.500 US-Dollar bis zum Ende des ersten Quartals ausgeht. Dies wäre auch technisch begründbar.

flatex-gold-28012020.png

Zur Charttechnik: Das Jahr 2020 ist noch jung. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle einmal auf den langfristigen Kursverlauf vom übergeordneten Verlaufstief des 16. August 2018 bei 1.160,30 US-Dollar bis zum Jüngsten Mehrjahreshoch des 08. Januar 2020 bei 1.611,40 US-Dollar geblickt werden. Ausgehend von diesem Kursverlauf wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1.611 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1.677 und 1.718 US-Dollar auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei 1.505/1.439 und 1.386 US-Dollar in Betracht.

  • Long: DE000MF7AC57 Morgan Stanley Faktor 2 Gold

  • Short: DE000MF7AC73 Morgan Stanley Faktor 2 Gold

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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