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Die Fed: Äußerlich stabilitätsbewusst, innerlich staatstragend

Die US-Notenbank sieht zwar keinen unmittelbaren Zinssenkungsbedarf. Immerhin wirkt das Handels-Teilabkommen zwischen den USA und China konjunkturstabilisierend. Doch will sie neue Verunsicherungen im Rahmen der transpazifischen bzw. -atlantischen Handelskriege - gerade im anlaufenden US-Präsidentschaftswahlkampf - nicht ausschließen. Neuerdings schwebt auch noch das Corona-Virus als große Unbekannte über der Weltwirtschaft. Spätestens mit der aktuell klaren Betonung der schwachen Inflationsentwicklung hat die Fed die Tür für weitere Zinssenkungen geöffnet. Nicht zuletzt sollte man die Rolle der Fed bei der geopolitischen Stärkung Amerikas nicht unterschätzen.

US-Wachstum stabil, aber nicht überschwänglich

Mit der konjunkturstabilisierenden Wirkung ihrer bislang drei Zinssenkungen scheint die US-Notenbank momentan zufrieden zu sein. Mit einstimmigem Votum lässt sie ihre Leitzinsen unverändert. Tatsächlich hat sich die US-Wirtschaft mit einem Wachstum von 2,1 Prozent im IV. Quartal 2019 stabilisiert. Laut Fed-Chef Powell sorgt zudem die Unterzeichnung des "Phase Eins"-Handelsabkommens zwischen den USA und China für etwas mehr Konjunkturzuversicht. Und so hat sich laut Federal Reserve Bank of New York die Rezessionswahrscheinlichkeit der USA innerhalb der nächsten 12 Monate von in der Spitze knapp 38 auf aktuell rund 24 Prozent erkennbar zurückgebildet.

Jedoch werden die transpazifischen Zölle bis zur vollständigen Umsetzung des "Phase Eins"-Abkommens aufrechterhalten. Und da erst bei den Verhandlungen zu einem "Phase Zwei"-Abkommen die richtig heißen Eisen angepackt werden, ist Eskalations- und damit Verunsicherungspotenzial für die US-Wirtschaft vorprogrammiert. Und natürlich wird der Handelsdisput zwischen Amerika und der EU im US-Präsidentschaftswahlkampf eine konjunkturatmosphärisch hinderliche Rolle spielen. Daneben kommen hausgemachte Probleme z.B. durch Produktionsrückgänge beim Flugzeugbauer Boeing hinzu. Nicht zuletzt, da die Zinserleichterungen der Fed der Investitionsschwäche von US-Unternehmen bislang kein Leben einhauchen konnten, besteht überhaupt kein Grund zur zinspolitischen Restriktion.

Deflation ist die größte Sorge der Fed

Fed-Chef Powell betonte deutlicher als von ihm gewohnt, dass er eine Abwärtsspirale der Preisentwicklung unbedingt vermeiden will. Mit Blick auf fallende Lohnkosten und Produktivitätsfortschritte durch Digitalisierung könnten sich sinkende Inflations-, wenn nicht sogar Desinflationserwartungen bei den Wirtschaftssubjekten festsetzen, die Konsum- und Investitionsentscheidungen aufschieben.

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