Anzeige
Mehr »
Dienstag, 10.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Goldman sieht 15.000 USD bei Kupfer - dieser Explorer ist noch völlig unbekannt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
665 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Nach der fulminanten Erholung der beiden vorigen Tage geht es am Freitag an den Börsen in Ostasien und Australien nach unten. Hatten die Kurse zuletzt von der Hoffnung profitiert, dass bald eine Therapie gegen das neuartige Coronavirus zur Verfügung stehen wird, rücken nun wieder die Fallzahlen in den Blick. Mittlerweile sind 31.000 Menschen mit dem Virus infiziert und mindestens 636 Menschen an den Folgen der Erkrankung gestorben.

Marktteilnehmer warten auch gespannt auf die Januar-Daten zur chinesischen Handelsbilanz, die am Freitag veröffentlicht werden sollen. Dabei gilt das Interesse vor allem der Frage, ob und wie die Unterzeichnung des Phase-1-Handelsabkommen zwischen China und den USA die Daten beeinflusst hat. Überdies steht in den USA im späteren Tagesverlauf, wenn der Börsenhandel in Asien längst beendet ist, die Veröffentlichung des viel beachteten Arbeitsmarktberichts an. Auch dies ist für viele Anleger ein Grund, sich zurückzuhalten.

In Tokio verliert der Nikkei-220-Index 0,2 Prozent. An der Börse in Schanghai geben die Kurse im Schnitt um 0,7 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index fällt in Hongkong um 0,9 Prozent. Die südkoreanische Börse, die am Donnerstag die Gewinner angeführt hatte, liegt 1,1 Prozent im Minus. In Sydney, wo der Handel schon beendet ist, reduzierte sich der S&P/ASX-200 um 0,4 Prozent.

Zweifel an Nachfrage drücken Aktien des Energiesektors 

Aktien des Energiesektors werden vielerorts verkauft, weil Zweifel an der Nachfrage wieder die Oberhand gewinnen. Es gibt Befürchtungen, dass es als Folge der Corona-Epidemie zu einer Konjunkturschwäche kommt und der Bedarf an Energieträgern wie Öl, Gas oder Kohle zurückgehen könnte. In Australien büßten Beach Energy 4 Prozent ein, Caltex Australia fielen um 2,1 Prozent. In Hongkong geben CNOOC um 2,4 Prozent nach. Japan Petroleum Exploration verbilligen sich in Tokio um 1 Prozent.

Ebenfalls in Tokio fallen Nikon um 1,8 Prozent. Der Kamerahersteller hatte am Donnerstag nach Börsenschluss einen deutlichen Gewinnrückgang in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs vermeldet und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr veröffentlicht, der nicht gut ankommt. Die Analysten von Jefferies befürchten, dass das Segment Bildgebende Verfahren einen Umsatzrückgang verzeichnen und unter hohen Einführungskosten für neue Produkte leiden wird.

Olympus springen dagegen um fast 10 Prozent nach oben. Das Unternehmen, das ebenfalls unter anderem Kameras herstellt, hat den Gewinn in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs verneunfacht.

Die Aktien des japanischen Internetkonzerns Softbank steigen gegen die negative Tendenz um 6,6 Prozent. Ursächlich sind Medienberichte, wonach der Hedgefonds Elliott Management eine Beteiligung an dem Unternehmen erworben hat.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    7.022,60     -0,38%    +5,06%         06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.833,69     -0,17%    +0,92%         07:00 
Kospi (Seoul)           2.204,34     -1,06%    +0,30%         07:00 
Schanghai-Comp.         2.845,35     -0,74%    -6,71%         08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     27.245,08     -0,90%    -2,57%         09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.193,43     -1,18%    -0,70%         10:00 
KLCI (Malaysia)         1.549,10     -0,24%    -2,27%         10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Do, 8:45 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,0982      +0,0%    1,0981        1,1003   -2,1% 
EUR/JPY                   120,69      -0,1%    120,77        120,88   -1,0% 
EUR/GBP                   0,8486      -0,1%    0,8493        0,8473   +0,3% 
GBP/USD                   1,2941      +0,1%    1,2929        1,2987   -2,4% 
USD/JPY                   109,90      -0,1%    109,98        109,87   +1,1% 
USD/KRW                  1187,40      +0,1%   1185,82       1183,21   +2,8% 
USD/CNY                   6,9819      +0,2%    6,9708        6,9746   +0,3% 
USD/CNH                   6,9817      +0,1%    6,9777        6,9759   +0,2% 
USD/HKD                   7,7605      -0,0%    7,7641        7,7642   -0,4% 
AUD/USD                   0,6720      -0,2%    0,6734        0,6749   -4,1% 
NZD/USD                   0,6453      -0,1%    0,6461        0,6467   -4,1% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.756,75      +0,9%  9.673,75      9.662,00  +35,3% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  51,08      50,95     +0,3%          0,13  -16,0% 
Brent/ICE                  55,14      54,93     +0,4%          0,21  -15,6% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.566,48   1.566,84     -0,0%         -0,36   +3,2% 
Silber (Spot)              17,80      17,82     -0,1%         -0,02   -0,3% 
Platin (Spot)             965,40     964,00     +0,1%         +1,40   +0,0% 
Kupfer-Future               2,58       2,59     -0,3%         -0,01   -7,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 07, 2020 00:59 ET (05:59 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.