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45 Jahre Microsoft: Innovationen, Markteroberung, Identitätsverlust und Comeback

In diesem Jahr wird Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) 45 Jahre alt. Der Softwarekonzern hat das IT-Zeitalter Ende des 20. Jahrhunderts nicht nur eingeläutet, sondern auch maßgeblich immer weiter vorangetrieben. Doch danach erlitt der Windows-Entwickler einen massiven Bedeutungsverlust und die Zukunft des Unternehmens wurde zunehmend in Frage gestellt. Dem Konzern gelang aber ein sensationeller Turnaround. Wir werfen einen Blick zurück auf den Weg nach vorne.

Wer Microsofts Einfluss auf die Gegenwart verstehen will, muss sich die Vergangenheit des Konzerns anschauen. Als alles in den 70er-Jahren seinen Anfang nahm, gab es zwar schon Mikrocomputer, doch für Laien hatten die Transistorkisten noch keine Relevanz. Denn es gab noch keine Betriebssysteme, praktische Anwendungsgebiete und kompatible Technik, die Anfängern einen Zugang ermöglicht hätten. Paul Allen und Bill Gates erkannten aber von Anfang an, welches ungeheure Potenzial sich mit den allgemein kaum bekannten Computern eröffnete. Die beiden Schulfreunde hatten eine gemeinsame Vision: Die Nutzer müssen einen Zugang zu den noch eher abstrakten Rechenmaschinen erhalten - und zwar nicht nur im beruflichen Bereich, sondern auch zu Hause. Allen und Gates, die bereits als Jugendliche viel Zeit im Computerraum ihrer Schule verbrachten, brachen nach wenigen Jahren ihr Studium ab, um sich ihrer Passion zu widmen.

Die Wurzeln reichen bis 1975 zurück

Der Erfolg von Microsoft begann im Januar 1975 mit dem frühen Heimcomputer Altair 8800, einem klobigen Kasten, für den es weder eine Software noch einen Monitor gab. Hier erkannten die beiden Amerikaner ein enormes Potenzial und entwickelten deshalb innerhalb weniger Wochen die Programmiersprache "Altair BASIC" für den Computer. Schon kurze Zeit später verkauften die beiden ihre Software an das Unternehmen "Instrumentation and Telemetry Systems, das den Altair 8800 produzierte. Gemeinsam erzielt das Gespann bis zum Jahresende einen Umsatz von rund 16.000 US-Dollar. 1976 bestellten Firmen wie Citibank, General Electric und NCR eigene BASIC-Versionen. In den beiden folgenden Jahren wurden die Computersprachen Fortran und Cobol-80 vertrieben, womit der Jahresumsatz 1978 erstmals auf über 1 Mio. US-Dollar anstieg. Der Verkauf von BASIC und den anderen Programmiersprachen ging in den folgenden Jahren nur schleppend voran, doch es folgte 1980 ein weiterer Meilenstein, mit dem Microsoft zurück auf die Überholspur wechselte. In diesem Jahr heuerte Steve Ballmer bei Microsoft an, und das Unternehmen entwickelte nach einer Idee von Paul Allen die erste Hardware namens Z-80 SoftCard, um einen zusätzlichen Kundenkreis zu erschließen. Dabei handelte es sich um eine Erweiterungskarte mit einem Z80-Prozessor für den sehr erfolgreichen Apple-II-Computer. Mit dieser Entwicklung, von der über 100.000 Exemplare verkauft wurden, empfahl sich Microsoft für IBM, das für seinen geplanten "Personal Computer" ein Betriebssystem suchte. Als der IBM-PC 1981 an den Start ging, wurde er mit dem Betriebssystem DOS von Microsoft ausgeliefert. Microsoft gelang es in den ersten 16 Monaten, DOS-Varianten an insgesamt 50 Unternehmen zu verkaufen, die alle in den PC-Markt einsteigen wollten. Als erste Anwendungssoftware erschien die Tabellenkalkulation Multiplan.

Bildquelle: Pressefoto Microsoft

"Windows" wird angekündigt

1983 zog sich Paul Allen krankheitsbedingt aus dem Tagesgeschäft zurück und Bill Gates war von nun an für alle Microsoft-Entwicklungen verantwortlich. Gates kündigte das Betriebssystem "Windows" an und präsentierte die Microsoft-Maus, die zunächst mit der grafischen Textverarbeitung Word 1.0 funktionierte. 1984 stellte Apple den Macintosh vor, den Gates mit BASIC, Multiplan und der Tabellenkalkulation Excel unterstützte. Ebenfalls Support durch Microsoft bekam IBM mit dem neuen "PC AT". Hierfür versprach der Microsoft-Gründer die Auslieferung von Xenix, einem Unix-artigen Betriebssystem. 10 Jahre nach der Gründung von Microsoft, im Jahr 1985, erschien dann das legendäre Betriebssystem Windows 1.0 zum Geburtstagspreis von 99 US-Dollar. In diesem Jahr arbeiteten für Microsoft bereits rund 900 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 140 Mio. US-Dollar erwirtschafteten.

Microsoft geht an die Börse

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© 2020 marktEINBLICKE
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