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Bullen vs. Coronavirus 1:1

Die Furcht vor dem Coronavirus spielt an der Börse derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich im Januar konnte kurz ein bemerkbarer Knick in der Stimmung festgestellt werden. Die Bullen haben sich bislang als Virusresistent erwiesen. Der Rekordkurs der letzten Monate konnte bis in den Februar hinein eine fulminante Fortsetzung finden. So gesehen steht es jetzt 1:1 beim Kampf Coronavirus gegen Börsenbullen.

Was macht das Virus?
Das Coronavirus hat inzwischen die offizielle Bezeichnung Sars-CoV-2. Damit wird die sehr enge Verwandtschaft zum SARS-Virus deutlich, das 2002/2003 die Märkte deutlich stärker durcheinander gewirbelt hatte. Klar ist: Die Zahl der an Covid-19 Erkrankten steigt weiter. Unklarheiten über die Inkubationszeit könnten hier noch für einige Überraschungen sorgen. Bislang ist die Verbreitung außerhalb Chinas aber im Griff.

In China selbst ist die Lage unübersichtlich. Die Kommunikation in den Westen ist mit Sicherheit nicht so transparent, wie man es hierzulande gerne hätte. Dennoch tut China alles, die Epidemie in den Griff zu bekommen. Die weitgehende Isolation Chinas vom Rest der Welt, zumindest in Bezug auf Touristen und Geschäftsreisende sowie Waren in begrenztem Maße sorgen für gute Resultate bei der Virusbekämpfung.

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© 2020 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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