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thyssenkrupp: Naht die Rettung aus Finnland?

Wie schwierig sich das Marktumfeld derzeit für thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) gestaltet, konnten Anleger an den Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2019/20 (Ende Dezember) sehen. Allerdings bleibt zumindest ein Hoffnungsschimmer.

Dabei handelt es sich um das Aufzugsgeschäft. Der Verkauf des Tafelsilbers könnte dem MDAX-Konzern dringend benötigtes Geld einbringen, um den Umbau des restlichen Unternehmens zu stemmen. Dabei scheint vor allem der finnische Branchenkonkurrent Kone (WKN: A0ET4X / ISIN: FI0009013403), viel Geld auf den Tisch legen zu wollen.

Kein Wunder. Schließlich gilt der Aufzugsmarkt aufgrund einiger Zukunftstrends als aussichtsreich. thyssenkrupp selbst muss sich auch auf andere Dinge konzentrieren. Dazu gehören die Ankurbelung des Wachstums und mehr Profitabilität.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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