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Wirecard: Noch bleibt der Befreiungsschlag aus

Zu Beginn der neuen Börsenwoche wollte Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) mit der Zusammenarbeit mit BILLA zur Digitalisierung und Vereinfachung des Einkaufsprozess beim österreichischen Lebensmitteleinzelhändler punkten. Doch daraus wurde vorerst nichts, weil sich Anleger auf andere Dinge konzentrierten.

Für Unmut sorgte ein Bericht der "Welt am Sonntag", wonach der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München einen für Ende Januar 2020 angesetzten Gerichtstermin verschoben habe. Der DAX-Konzern hatte die "Financial Times" nach den verschiedenen Angriffen aus dem Vorjahr wegen Manipulationsvorwürfen verklagt. Über die Gründe der Verschiebung durfte am Markt nun jedoch spekuliert werden.

Zumal sich Wirecard in Sachen "FT" lediglich mit einem kurzen Statement zu Wort meldete. Dabei dementierte das Unternehmen Falschmeldungen, wonach das laufende Rechtsverfahren gegen die "Financial Times" ausgesetzt oder eingestellt worden sei. Es würde sich um ein laufendes Verfahren handeln, hieß es von Unternehmensseite.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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