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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Technologiesektor dürfte Wall Street belasten

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street dürfte am Dienstag nach dem langen Wochenende mit Abgaben in die verkürzte Woche starten. Ausgerechnet der Börsenliebling Apple erinnert Anleger an die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirusepidemie in China. Der Technologiegigant kann die aktuelle Umsatzprognose für das bis Ende März laufende Geschäftsquartal nicht halten. Apple begründet die Umsatzwarnung explizit mit der Epidemie in China, steht damit aber nicht allein. So haben auch BHP Billiton und HSBC vor den Folgen der Epidemie gewarnt. Verstärkt werden die Sorgen von der Ratingagentur Moody's, die Kreditanalysten haben ihre Wachstumsprojektionen für China wegen des Coronavirus gesenkt. Auch die Credit Suisse warnt kurzfristig vor einer signifikanter als ohnehin befürchtet ausfallenden Wachstumsdelle in China. Und Morgan Stanley hält die bisherigen Erwartungen für die Jahresendstände der asiatischen Börsenindizes im Gefolge der Epidemie nicht mehr aufrecht.

"Die Lage in China gestaltet sich schlimmer und viele andere global aufgestellte Unternehmen dürften ihre Ausblicke ebenfalls senken (...)", sagt Marktanalyst David Madden von CMC Markets. Die wirtschaftlichen Auswirkungen insgesamt bleiben aber weiterhin ungewiss. Das gilt auch für eine weitere Hiobsbotschaft. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump liebäugelt mit der Beschränkung der Chip-Zulieferungen nach China wegen des Huawei-Streits. Apple geben im vorbörslichen US-Aktienhandel 2 Prozent ab. Der Technologiesektor dürfte insgesamt unter Druck stehen: Advanced Micro Devices, Intel, Nvidia und Micron sinken um bis 2,6 Prozent.

Medizintechnikaktien stemmen sich gegen den Trend 

China verzichtet wegen der Coronavirusepidemie ab dem kommenden Monat auf Zölle auf Medizinprodukte aus den USA. Johnson & Johnson steigen um 0,1 Prozent, Abbott Laboratories um 1,1 Prozent, Cardinal Healthcare um 0,4 Prozent und Boston Scientific um 0,3 Prozent.

Die Titel des Einzelhandelsriesens Walmart legen um 1,2 Prozent zu. Das Unternehmen hat trotz anhaltender Belebung des Onlinehandels ein schleppendes Weihnachtsgeschäft verzeichnet. Das Unternehmen enttäuschte damit ebenso wie andere traditionelle Einzelhändler. Für das neue Jahr gibt sich Walmart aber zuversichtlich. Zudem hat Walmart die Dividende für das Geschäftsjahr 2020/21 angehoben.

Am Ölmarkt bauen die Notierungen die Tagesverluste aus. US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligt sich je Fass um 1,9 Prozent auf 51,08 Dollar, europäisches Referenzöl der Sorte Brent um 2,0 Prozent auf 56,49 Dollar. Russland unterstützt offenbar die Initiative um weitere Förderkürzungen des Erdölkartells Opec nicht. Analysten mutmaßen einen Streit zwischen Russland und Saudi-Arabien um Marktanteile.

Anleger steuern sichere Häfen an 

Der ICE-Dollarindex steigt um 0,3 Prozent. Der Euro fällt derweil unter die Marke von 1,08 Dollar. Insbesondere die deutschen Exporte bereiteten nach der Ausbreitung des Coronavirus in China Sorge. Die schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone verhießen nichts Gutes für die Gemeinschaftswährung, urteilen die ING-Analysten. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stürzte in Deutschland sehr viel deutlicher ab als prognostiziert.

Vermeintlich sichere Häfen wie Gold und US-Renten bleiben mit der Virusepidemie in China gefragt. Dort stehen derzeit rund 150 Millionen Menschen unter Quarantäne und fallen als Konsumenten größtenteils aus. Viele Unternehmen und Behörden bleiben geschlossen. Der Goldpreis steigt um 0,7 Prozent auf 1.591 US-Dollar. Auch am US-Rentenmarkt ziehen die Kurse deutlich an, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt im Gegenzug um 4,2 Basispunkte auf 1,54 Prozent.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  1,40       -1,6        1,42           20,1 
5 Jahre                  1,39       -3,1        1,42          -53,8 
7 Jahre                  1,48       -3,6        1,51          -77,1 
10 Jahre                 1,55       -3,8        1,59          -89,5 
30 Jahre                 2,00       -4,2        2,04         -106,9 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Di, 8:18  Mo, 17.30 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,0800     -0,34%      1,0835         1,0836   -3,7% 
EUR/JPY                118,58     -0,40%      118,91         119,10   -2,7% 
EUR/CHF                1,0615     -0,13%      1,0621         1,0633   -2,2% 
EUR/GBP                0,8295     -0,46%      0,8340         0,8327   -2,0% 
USD/JPY                109,79     -0,07%      109,75         109,92   +0,9% 
GBP/USD                1,3021     +0,13%      1,2994         1,3013   -1,7% 
USD/CNH (Offshore)     7,0048     +0,28%      7,0064         6,9828   +0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD              9.663,01     +0,33%    9.782,26       9.663,51  +34,0% 
 
ROHÖL                 zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               51,06      52,33       -1,9%          -0,99  -16,0% 
Brent/ICE               56,44      57,67       -2,1%          -1,23  -13,6% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.590,78   1.580,96       +0,6%          +9,82   +4,8% 
Silber (Spot)           17,97      17,79       +1,0%          +0,17   +0,7% 
Platin (Spot)          980,00     971,00       +0,9%          +9,00   +1,6% 
Kupfer-Future            2,60       2,60       +0,1%          +0,00   -7,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

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February 18, 2020 09:02 ET (14:02 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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