Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Pacifica meldet neue hochgradige Entdeckung und genau deshalb kann der Markt das nicht ignorieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
617 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Apple-Warnung belastet Technologiesektor - Gold gesucht

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street zeigt sich am Dienstag nach dem langen Wochenende mit Abgaben. Ausgerechnet der Börsenliebling Apple erinnert Anleger an die schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen der Coronavirusepidemie in China. Der Technologiegigant kann die aktuelle Umsatzprognose für das bis Ende März laufende Geschäftsquartal nicht halten. Apple begründet die Umsatzwarnung explizit mit der Epidemie in China, steht damit aber nicht allein. So haben auch BHP Billiton und HSBC vor den Folgen der Epidemie gewarnt. Verstärkt werden die Sorgen von der Ratingagentur Moody's, die Kreditanalysten haben ihre Wachstumsprojektionen für China wegen des Coronavirus gesenkt. Auch die Credit Suisse warnt kurzfristig vor einer signifikanter als ohnehin befürchtet ausfallenden Wachstumsdelle in China. Und Morgan Stanley hält die bisherigen Erwartungen für die Jahresendstände der asiatischen Börsenindizes im Gefolge der Epidemie nicht mehr aufrecht.

Gegen Mittag (Ortszeit New York) verliert der Dow-Jones-Index 0,9 Prozent auf 29.136 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite sinken um 0,7 und 0,5 Prozent. "Die Lage in China gestaltet sich schlimmer und viele andere global aufgestellte Unternehmen dürften ihre Ausblicke ebenfalls senken (...)", sagt Marktanalyst David Madden von CMC Markets. Die wirtschaftlichen Folgen insgesamt seien aber weiterhin ungewiss. Das gilt auch für eine weitere Hiobsbotschaft. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump liebäugelt mit der Beschränkung der Chip-Zulieferungen nach China wegen des Huawei-Streits. Apple geben 2,8 Prozent ab. Der Technologiesektor steht insgesamt unter Druck, der Sektorindex büßt 2,4 Prozent ein. Einzelwerte wie Intel und Micron fallen um bis 1,8 Prozent. Vergleichsweise gut hält sich die Dell-Aktie, die um 0,2 Prozent nachgibt. Das Technologieunternehmen verkauft sein Geschäft für Cyber-Sicherheit für 2,1 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe.

Die Titel des Einzelhandelsriesens Walmart legen um 0,5 Prozent zu. Das Unternehmen hat trotz andauernder Belebung des Onlinehandels ein schleppendes Weihnachtsgeschäft verzeichnet. Das Unternehmen enttäuschte damit ebenso wie andere traditionelle Einzelhändler. Für das neue Jahr gibt sich Walmart aber zuversichtlich. Zudem hat Walmart die Dividende für das Geschäftsjahr 2020/21 angehoben.

Franklin Resources übernimmt im Vermögensverwaltungssektor Legg Mason für 4,5 Milliarden Dollar. Franklin Resources steigen um 4,7 Prozent und Legg Mason um 23,6 Prozent.

Kroger verbessern sich um 5,4 Prozent. Berkshire Hathaway, die Holding von Investorenlegende Warren Buffett, hat eine Beteiligung im Wert von 500 Millionen Dollar an dem Unternehmen erworben.

Am Ölmarkt stehen die Notierungen unter Druck. US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligt sich je Fass um 1,0 Prozent auf 51,52 Dollar, europäisches Referenzöl der Sorte Brent um 1,0 Prozent auf 57,08 Dollar. Russland unterstützt offenbar die Initiative für weitere Förderkürzungen des Erdölkartells Opec nicht. Analysten vermuten einen Streit zwischen Russland und Saudi-Arabien um Marktanteile.

Anleger steuern sichere Häfen an - Gold über 1.600 Dollar 

Der ICE-Dollarindex steigt um 0,3 Prozent. Der Euro fällt derweil zeitweise unter die Marke von 1,08 Dollar, zeigt sich aktuell aber wieder knapp darüber. Besonders die deutschen Exporte bereiteten nach der Ausbreitung des Coronavirus in China Sorge. Die schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone verhießen nichts Gutes für die Gemeinschaftswährung, urteilen die ING-Analysten. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stürzte in Deutschland sehr viel deutlicher ab als prognostiziert.

Vermeintlich sichere Häfen wie Gold und US-Renten bleiben mit der Virusepidemie in China gefragt. Dort stehen derzeit rund 150 Millionen Menschen unter Quarantäne und fallen als Konsumenten größtenteils aus. Viele Unternehmen und Behörden bleiben geschlossen. Der Goldpreis überwindet erstmals seit 2013 die Marke von 1.600 Dollar. Die Feinunze verteuert sich um 1,5 Prozent auf 1.603 Dollar. Auch am US-Rentenmarkt ziehen die Kurse an, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt im Gegenzug um 4,5 Basispunkte auf 1,54 Prozent.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut      +/- % YTD 
DJIA                29.136,43      -0,89     -261,65           2,10 
S&P-500              3.357,95      -0,66      -22,21           3,94 
Nasdaq-Comp.         9.686,04      -0,46      -45,14           7,95 
Nasdaq-100           9.582,97      -0,42      -40,61           9,73 
 
US-Anleihen 
Laufzeit     Rendite  Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         1,39      -3,3        1,42       18,5 
5 Jahre         1,38      -3,9        1,42      -54,6 
7 Jahre         1,46      -4,9        1,51      -78,4 
10 Jahre        1,54      -4,5        1,59      -90,3 
30 Jahre        1,99      -4,9        2,04     -107,6 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Di, 8:18  Mo, 17.30 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,0815     -0,20%      1,0835         1,0836   -3,6% 
EUR/JPY                118,75     -0,26%      118,91         119,10   -2,6% 
EUR/CHF                1,0612     -0,15%      1,0621         1,0633   -2,2% 
EUR/GBP                0,8308     -0,31%      0,8340         0,8327   -1,8% 
USD/JPY                109,81     -0,05%      109,75         109,92   +1,0% 
GBP/USD                1,3018     +0,10%      1,2994         1,3013   -1,8% 
USD/CNH (Offshore)     7,0030     +0,25%      7,0064         6,9828   +0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD              9.912,76     +2,93%    9.782,26       9.663,51  +37,5% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               51,52      52,33       -1,0%          -0,53  -15,2% 
Brent/ICE               57,08      57,67       -1,0%          -0,59  -12,6% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.604,02   1.580,96       +1,5%         +23,06   +5,7% 
Silber (Spot)           18,16      17,79       +2,1%          +0,37   +1,8% 
Platin (Spot)          992,00     971,00       +2,2%         +21,00   +2,8% 
Kupfer-Future            2,60       2,60       +0,1%          +0,00   -6,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 18, 2020 12:13 ET (17:13 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.