WASHINGTON (Dow Jones)--In den USA hat der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene deutlich zugenommen. Die Erzeugerpreise stiegen im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg um nur 0,1 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht erhöhten sich die Erzeugerpreise um 2,1 (Dezember: 1,3) Prozent.
Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - ebenfalls um 0,5 Prozent. Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert. Zudem wurde der Anstieg der gesamten Erzeugerpreise im Dezember auf 0,2 (vorläufig: 0,1) Prozent revidiert. Die Nahrungsmittelpreise stiegen im Januar um 0,2 Prozent, die Preise für Energie sanken um 0,7 Prozent.
Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.
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February 19, 2020 08:43 ET (13:43 GMT)
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