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Dow Jones News
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MÄRKTE ASIEN/Coronavirus belastet - Nur Schanghai im Plus

SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Überwiegend Verluste haben die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag verzeichnet. Das Auf und Ab seit einigen Wochen setzte sich damit fort. Während die Hoffnung auf Stimulusmaßnahmen stützt, zeigen sich die Anleger besorgt wegen der Verbreitung außerhalb Chinas und der Auswirkungen der Epidemie auf Unternehmen und Volkswirtschaften. Ein Beispiel lieferte der Autoabsatz in China in den ersten beiden Februarwochen, der um 92 Prozent abstürzte. Die Regierung in Peking gab am Freitag weitere 889 Infektionsfälle bekannt, damit stieg die Zahl der Neuansteckungen gegenüber dem Vortag. Die dortige offizielle Gesamtzahl der Ansteckungen wuchs auf mehr als 75.000.

Am japanischen Markt verlor der Nikkei 0,4 Prozent auf 23.387 Punkte. Während die Aktien von Reise- und Einzelhandelsunternehmen fielen, stiegen Automobil- und Pharmawerte. Toyota Motor gewannen 1,1 Prozent, auch wegen des weiter schwächelnden Yen. Ono Pharmaceutical steigerten sich um 1 Prozent. Die Aktie des Disneypark-Betreibers in Tokio, Oriental Land, fiel dagegen um 2,5 Prozent und die des Einzelhändlers Fast Retailing um 1,3 Prozent. Die Softbank-Aktie gewann 2,4 Prozent. Softbank-Tochter Sprint und T-Mobile US stehen kurz vor der Einigung auf neue Bedingungen für ihre geplante Fusion.

Korea von Zunahme der Infizierten belastet 

Am südkoreanischen Markt belastete die massive Zunahme der Infizierten-Zahlen in dem Land. Der Kospi fiel um 1,5 Prozent. Vor allem Technologiewerte und Chemieaktien wurden abverkauft. Allenfalls leicht abgefedert wurden die Verluste von der Hoffnung auf neue Stimulierungsmaßnahmen. Indexschwergewicht Samsung fielen 1,3 Prozent, Chiphersteller SK Hynix 1 Prozent und Lotte Chemical 2,5 Prozent.

Die chinesischen Börsen laufen in unterschiedliche Richtungen. Während Schanghai 0,3 Prozent zulegte, geht es in Hongkong um 1,1 Prozent abwärts. Die Epidemie könnte zu einer weiteren Abwertung der regionalen Währungen wie des Hongkong-Dollar führen und damit die Zuflüsse in die Hongkonger Aktien unwahrscheinlicher machen, vermutet KGI. Immobilienentwickler für das Festland stehen besonders unter Druck. So verlieren China Resources Land 1,7 Prozent, nachdem die Vertragsabschlüsse im Januar zurückgegangen sind. Country Garden und China Overseas Land & Investment fallen um 1,4 Prozent bzw. 2,2 Prozent.

In Australien ging es 0,3 Prozent abwärts. Der Einkaufsmanagerindex der Commonwealth Bank of Australia hat den stärksten Rückgang seit Beginn der Datenerhebung im Mai 2016 verzeichnet. Fast alle Sektoren gaben nach, angeführt von langlebigen Konsumgütern und Energiewerten.

Unter den Fluglinien verloren Qantas und Air China jeweils 2,4 Prozent. Die Internationale Fluglinienorganisation IATA beziffert den Umsatzausfall wegen der Coronaepiedemie auf 27,8 Milliarden Dollar.

Der Goldpreis eilt weiter von Hoch zu Hoch. Die Feinunze verteuert sich um 0,9 Prozent auf 1.634 Dollar, das neue Allzeithoch in Euro liegt bei 1.514.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    7.139,00     -0,33%    +6,81%         06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     23.386,74     -0,39%    -0,75%         07:00 
Kospi (Seoul)           2.162,84     -1,49%    -1,58%         07:00 
Schanghai-Comp.         3.039,74     +0,32%    -0,34%         08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     27.299,52     -1,12%    -2,05%         09:00 
Taiex (Taiwan)         11.686,35     -0,56%    -2,59%         06:30 
Straits-Times (Sing.)   3.194,68     -0,13%    -0,28%         10:00 
KLCI (Malaysia)         1.531,15     -0,25%    -3,39%         10:00 
BSE (Mumbai)           41.170,12         0%    -0,33%         11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Do, 8:56 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,0796      +0,1%    1,0787        1,0790   -3,7% 
EUR/JPY                   120,79      -0,1%    120,87        120,51   -0,9% 
EUR/GBP                   0,8375      -0,0%    0,8375        0,8364   -1,1% 
GBP/USD                   1,2891      +0,1%    1,2880        1,2900   -2,7% 
USD/JPY                   111,89      -0,1%    112,05        111,69   +2,9% 
USD/KRW                  1211,21      +0,5%   1204,73       1199,33   +4,9% 
USD/CNY                   7,0320      +0,1%    7,0230        7,0102   +1,0% 
USD/CNH                   7,0449      -0,0%    7,0461        7,0213   +1,1% 
USD/HKD                   7,7878      +0,1%    7,7803        7,7770   -0,0% 
AUD/USD                   0,6599      -0,2%    0,6612        0,6639   -5,8% 
NZD/USD                   0,6306      -0,4%    0,6334        0,6348   -6,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.680,01      +0,6%  9.621,26      9.600,51  +34,3% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  53,38      53,88     -0,9%         -0,50  -11,6% 
Brent/ICE                  58,67      59,31     -1,1%         -0,64  -10,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.633,64   1.619,90     +0,8%        +13,74   +7,7% 
Silber (Spot)              18,54      18,40     +0,8%         +0,14   +3,9% 
Platin (Spot)             983,85     980,95     +0,3%         +2,90   +2,0% 
Kupfer-Future               2,57       2,59     -0,6%         -0,01   -8,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/err

(END) Dow Jones Newswires

February 21, 2020 02:42 ET (07:42 GMT)

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