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Corona-Virus greift weiter um sich - DAX weiter angeschlagen

Die untere Linie des DAX-Aufwärtstrends verlief bis Anfang der Woche bei rund 13.500 Zählern. Diese wurde regelrecht pulverisiert. Das "gebetsmühlenartig" empfohlene Risikomanagement mittels Stopp-Loss-Marken hat sich ausbezahlt.

Diese Stopps griffen ab 13.558 Punkten abwärts. Die größte Sorge ist bei den meisten Anlegern, dass das Corona-Virus nun auch vermehrt in Ländern außerhalb Chinas auftritt. Italien und auch Deutschland melden aktuelle Infektionsfälle.

Dies sorgt für nicht abschätzbare Folgen. Es ist bereits die Rede von einer weltweiten Pandemie. Dies schlug sich im aktuellen Ausverkauf am Aktienmarkt nieder. Die Supportmarke bei 12.948 wurde ebenfalls unterschritten. Um das Montags-Gap zu schließen hat der deutsche Leitindex noch einen weiten Weg vor sich.

Der übergeordnete Aufwärtstrend ist erst wieder ab 13.500 aufwärts zurückerobert. Mehr noch: Heute wird mit Sicherheit die 200-Tage-Linie angelaufen. Diese verläuft wie 12.635 Punkten. Wir diese unterhandelt, dann könnte sich der Abwärtsdruck deutlich verschärfen. Ein Halten würde allerdings etwas an Dynamik "rausnehmen".

Die Marktturbulenzen in der bisherigen Wochen waren primär die Folge politischer Beschlüsse. So wie der Abriegelung mehrerer italienischer Städte. Es besteht weiterhin die Gefahr, dass die weltweiten Lieferketten unterbrochen werden. Heute liegt der primäre Fokus auf der 200-Tage-Linie. "Riskmanagement First". Die technischen Marken haben sich zuletzt sehr gut bewährt.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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