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MÄRKTE USA/Börsen rutschen wegen Coronavirus erneut ab

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street ist am Donnerstag weiterhin fest im Griff des Coronavirus. Aus Furcht vor einer Pandemie notieren die Börsen gegen Mittag (Ortszeit New York) erneut deutlich im roten Bereich, zeitweise knickten die Indizes um über 3 Prozent ein. Der Dow-Jones-Index fällt 2,3 Prozent auf 26.348 Punkte. Der S&P-500 verliert 2,2 Prozent, während der Nasdaq-Composite 2,5 Prozent abrutscht.

Negative Impulse kamen aus Europa, wo Aktienindizes wie der DAX und der Euro-Stoxx-50 zeitweise deutlich über 4 Prozent verloren. Die Zweitlesung des US-BIP im vierten Quartal 2019, die sowohl dem vorläufig gemeldeten Wert entsprach als auch dem Ökonomenkonsens, verpuffte ebenso wie die übrigen Konjunkturdaten.

Neben dem BIP wurde der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Er schrumpfte im Januar deutlich weniger stark als erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag in der vergangenen Woche derweil etwas höher als erwartet, aber immer noch auf sehr niedrigem Niveau. "Die Daten sind ein Rückspiegel in die Vergangenheit", so ein Händler. Mit dem Coronavirus würden die Karten neu gemischt.

Zur Verunsicherung tragen neben den vor allem außerhalb Chinas steigenden Fallzahlen Meldungen bei wie die über eine Neuinfektion einer zuvor bereits als geheilt entlassenen Patientin in Japan oder über einen in den USA infizierten Mann, bei dem der Ansteckungsweg bislang nicht nachvollziehbar ist.

Gewinnwarnung von Microsoft 

Derweil mehren sich die Warnungen von Unternehmen, dass wegen Störungen der Lieferkette vor allem in China als Folge der Virusausbreitung Umsatz- und Gewinnausblicke nicht mehr zu halten sind. Prominentestes Beispiel ist Microsoft, nachdem vor einigen Tagen bereits Apple eine entsprechende Warnung gegeben hatte. Microsoft fallen um 3,4 Prozent, Apple um 4,2 Prozent. Auch der Bezahldienstleister Paypal rechnet wegen des Coronavirus mit Belastungen. Die Epidemie habe sich negativ auf die internationalen grenzüberschreitenden E-Commerce-Aktivitäten ausgewirkt, teilte das Unternehmen mit. Die Paypal-Aktie notiert knapp behauptet.

Daneben werden diverse Einzelwerte von veröffentlichten Quartalszahlen bewegt und können sich teilweise dem negativen Sentiment etwas entziehen. Unter anderem gilt dies für L Brands (minus 0,9 Prozent), Marriott International (plus 2,2 Prozent), Booking Holdings (plus 2,3 Prozent), Etsy (plus 15,5 Prozent) und Teladoc (plus 21,9 Prozent).

Treasury-Renditen auf Rekordtief - Ölpreise setzen Talfahrt fort 

Weiter gesucht sind in diesem Umfeld als sicher geltende Anlagehäfen wie Staatsanleihen und das Gold. Mit 1,26 Prozent hat die zehnjährige US-Rendite mittlerweile ein weiteres Rekordtief erreicht. Zuletzt zeigte sie sich 4,6 Basispunkte niedriger bei 1,29 Prozent. Der Preis für die Feinunze Gold steigt um 0,7 Prozent auf 1.652 Dollar.

Rasant nach unten geht es mit den Ölpreisen. Auf ihnen lastet die Befürchtung, dass eine Coronavirus-Pandemie die Ölnachfrage drastisch zurückgehen lässt. Das Barrel US-Rohöl der Sorte WTI verbilligt sich um 4,3 Prozent auf 46,63 Dollar. Brent gibt um 3,5 Prozent nach auf 51,57 Dollar.

Erwartungen, dass die US-Notenbank mit Zinssenkungen auf die Virus-Krise reagieren wird, schwächen derweil den Dollar. Der Euro steigt im Gegenzug auf rund 1,0980 Dollar, am Mittwoch notierte die Gemeinschaftswährung noch knapp unter der Marke von 1,09 Dollar. Auch zum Yen fällt der Dollar zurück. Die japanische Währung profitiert zusätzlich von ihrem Ruf als Fluchtwährung in Krisenzeiten. Der Dollar notiert bei 110,07 Yen, am Vortag wurden in der Spitze 110,70 Yen gezahlt.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut      +/- % YTD 
DJIA                26.347,60      -2,26     -609,99          -7,68 
S&P-500              3.047,35      -2,22      -69,04          -5,68 
Nasdaq-Comp.         8.755,20      -2,51     -225,58          -2,42 
Nasdaq-100           8.637,21      -2,67     -236,55          -1,10 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                  1,08       -8,7        1,17          -12,1 
5 Jahre                  1,09       -6,9        1,16          -83,8 
7 Jahre                  1,20       -5,5        1,25         -105,1 
10 Jahre                 1,29       -4,6        1,33         -115,9 
30 Jahre                 1,78       -3,9        1,82         -128,6 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Do, 8:23  Mi, 17:20 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,0979     +0,88%      1,0915         1,0878   -2,1% 
EUR/JPY                120,82     +0,54%      120,21         120,24   -0,9% 
EUR/CHF                1,0659     +0,25%      1,0628         1,0629   -1,8% 
EUR/GBP                0,8526     +1,09%      0,8445         0,8419   +0,7% 
USD/JPY                110,07     -0,32%      110,14         110,53   +1,2% 
GBP/USD                1,2877     -0,21%      1,2926         1,2921   -2,8% 
USD/CNH (Offshore)     7,0055     -0,23%      7,0204         7,0281   +0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD              8.930,26     +1,71%    8.782,26       8.814,01  +23,9% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.       +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               46,63      48,73       -4,3%          -2,10  -22,8% 
Brent/ICE               51,57      53,43       -3,5%          -1,86  -21,1% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.652,25   1.640,95       +0,7%         +11,30   +8,9% 
Silber (Spot)           17,87      17,95       -0,4%          -0,08   +0,1% 
Platin (Spot)          907,75     914,25       -0,7%          -6,50   -5,9% 
Kupfer-Future            2,55       2,57       -1,1%          -0,03   -9,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 27, 2020 12:11 ET (17:11 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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