Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 03.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Kupfer sichtbar - doch die entscheidende Antwort kommt jetzt erst noch
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
925 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Baisse bei Aktien - Japan und Australien im Korrekturmodus

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Der Coronavirus ist weltweit auf dem Vormarsch und die Börsen beschleunigen ihre Talfahrt - so auch in Asien am Freitag. Immer deutlicher preisen Anleger einen massiven durch die Epidemie ausgelösten Konjunktureinbruch ein. Die Ratingagentur Moody's geht noch einen Schritt weiter, die Kreditwächter rechnen mit einer globalen Rezession. Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe reagierte auf den drohenden Konjunkturabschwung und kündigte Schritte zu dessen Vermeidung an.

Doch gehen solche Ankündigungen in der allgemeinen Baisse-Stimmung unter - auch deutlich besser als erwartet ausgefallene Industriedaten in Japan für Januar können die Stimmung nicht heben. "Die Angst vor einer Verbreitung des Coronavirus hat den Globus in voller Breite erfasst, weil die Fallzahlen außerhalb Chinas steigen", sagen die DBS-Analysten Chang Wei Liang und Eugene Leow.

Nikkei im Korrekturmodus 

Der Nikkei-225 in Tokio folgt den US-Börsen und schwenkt in den Korrekturmodus ein. Der japanische Leitindex stürzt um 4,4 Prozent auf das Fünfmonatstief von 20.985 Punkte ab - damit ist der Leitindex seit dem jüngsten Hoch um knapp 11 Prozent eingebrochen. Bei 10 Prozent Verlust sprechen Börsianer von einem Korrekturmodus. Investoren flöhen vor dem Wochenende aus Aktien, sagt Marktstratege Katsunori Kitakura von Sumitomo Mitsui Trust Asset Management.

In China verlieren die Börsen in Hongkong und Schanghai 2,6 bzw. 3 Prozent - die kleinere Börse in Shenzhen gar 3,6 Prozent. Der australische Leitindex S&P/ASX-200 hat derweil 3,3 Prozent im Minus geschlossen. Auch in Australien liegt der Index nun im Korrekturmodus - er verbuchte den höchsten Wochenverlust seit der Finanzkrise und verlor in den vergangenen fünf Sitzungen 9,8 Prozent. Sieben der zwölf Aktien mit den höchsten Verlusten stellten die Titel von Goldminenbetreibern. Der Goldpreis hatte zuletzt von seinem Ruf als vermeintlich sicherer Hafen profitiert, fällt nun aber wieder.

Hyundai Motor schließt Fabrik 

In Südkorea gibt der Kospi um 3,5 Prozent nach. Anders als in Japan zeigt die Industrieproduktion im Januar hier bereits deutliche Bremsspuren, die industrielle Fertigung brach deutlicher ein als ohnehin befürchtet. Die Fallzahlen bei der Corona-Epidemie steigen weiter - Südkorea bleibt der Krisenherd Nummer eins außerhalb Chinas. Hyundai Motor verlieren 4,1 Prozent. Der Automobilhersteller hat eine Fabrik nach einem positiv auf den Coronavirus getesteten Mitarbeiter komplett geschlossen.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.441,20     -3,25%    -3,63%         06:00 
Nikkei-225 (Tokio)     20.919,91     -4,69%    -7,22%         07:00 
Kospi (Seoul)           1.984,01     -3,45%    -9,72%         07:00 
Schanghai-Comp.         2.905,71     -2,86%    -4,73%         08:00 
Hang-Seng (Hongk.)     26.090,54     -2,57%    -4,80%         09:00 
Straits-Times (Sing.)   3.023,94     -2,82%    -3,27%         10:00 
KLCI (Malaysia)         1.483,43     -1,47%    -5,23%         10:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Do, 9:56 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1004      +0,0%    1,1003        1,0946   -1,9% 
EUR/JPY                   119,82      -0,6%    120,52        120,45   -1,7% 
EUR/GBP                   0,8536      +0,0%    0,8535        0,8463   +0,9% 
GBP/USD                   1,2890      -0,0%    1,2892        1,2934   -2,7% 
USD/JPY                   108,89      -0,6%    109,54        110,07   +0,2% 
USD/KRW                  1214,75      +0,2%   1212,35       1214,58   +5,2% 
USD/CNY                   7,0086      +0,1%    7,0044        7,0122   +0,7% 
USD/CNH                   7,0124      +0,1%    7,0086        7,0189   +0,7% 
USD/HKD                   7,7978      +0,0%    7,7949        7,7952   +0,1% 
AUD/USD                   0,6522      -0,8%    0,6574        0,6575   -6,9% 
NZD/USD                   0,6239      -1,1%    0,6311        0,6325   -7,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                 8.771,76      -0,2%  8.790,26      8.780,51  +21,7% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  45,54      47,09     -3,3%         -1,55  -24,6% 
Brent/ICE                  50,85      52,18     -2,5%         -1,33  -22,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.630,05   1.645,10     -0,9%        -15,06   +7,4% 
Silber (Spot)              17,09      17,80     -4,0%         -0,71   -4,3% 
Platin (Spot)             894,40     902,85     -0,9%         -8,45   -7,3% 
Kupfer-Future               2,53       2,57     -1,5%         -0,04   -9,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2020 01:12 ET (06:12 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.