Der Corona-Virus bringt die Weltwirtschaft in Turbulenzen. Doch schon eilen die Notenbanken zur Hilfe. Und auch China lässt sich nicht lumpen. Ein milliardenschweres Infrastrukturprogramm sorgt für Kurssprünge bei Industriemetallen wie Kupfer.
Gibt es heute die erste Zinssenkung?
Manch Analyst rechnet bereits heute mit den ersten Maßnahmen der Notenbanken, um auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus zu reagieren. So könnte die Federal Reserve heute vor Börsenstart in New York die Zinsen senken. Die Marktmeinung geht von einer Senkung des Leitzinses um einen halben Prozentpunkt aus. Die Aktienmärkte haben das bereits gestern gefeiert. In New York verbuchte der Dow Jones den größten Tagesgewinn aller Zeiten - in Punkten wohlgemerkt. Und auch Nasdaq und der S&P 500 legten kräftig zu. EZB-Chefin Christine Lagarde bläst ins gleiche Horn, wenn sie sagt, dass man "angemessen" reagieren will. Ähnliche Statements gab es auch von der Bank of Japan. Offenbar sind die Auswüchse für die Real- und Finanzwirtschaft so groß, dass es keinen anderen Weg gibt. Bill Nelson, Chefökonom der US-Bankenlobby, geht von einer "konzertierten" Aktion der wichtigsten Notenbanken aus. Dabei haben diese die Märkte bereits seit mehr als zehn Jahren mit einer nie gesehenen Liquidität versorgt.
Beijing plant das nächste Infrastrukturprogramm
Allerdings dürfte der Einfluss niedrigerer Zinsen begrenzt sein. Schließlich gibt es einen Angebotsschock mit einbrechenden Lieferketten. Daher sind wohl Maßnahmen angebracht, die der Realwirtschaft direkt helfen. Dass Honda nun die Produktion wegen fehlender Teile aus China zurückfährt, ist nur ein Beispiel von ...
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