WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit starken Verlusten geschlossen. Der ATX fiel um 2,35 Prozent auf 2305,95 Punkte. Das alles bestimmende Thema blieb weiter die Corona-Epidemie und ihre möglichen weltwirtschaftlichen Folgen. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 mittlerweile als Pandemie eingestuft.
Einerseits warten die Anleger nun auf Details zu angekündigten Konjunkturstützen durch die EU und nationale Regierungen. So sind in Wien am Nachmittag Regierungsmitglieder und Sozialpartner zusammengetroffen, um Schritte gegen die Virus-Epidemie zu besprechen. Andererseits stehen Zentralbanken im Fokus. In der Früh hat die Bank of England ihre Leitzinsen gesenkt und für Donnerstag werden die geldpolitischen Entscheidungen der EZB erwartet.
Unternehmensnachrichten gerieten vor diesem Hintergrund etwas in den Hintergrund. Flughafen Wien hat am Mittwoch Verkehrsdaten für Februar und erste Tendenzen bei den Passagierzahlen im März veröffentlicht. Während die Zahl der Passagiere im Februar noch zulegen konnte, verzeichnet der Flughafenbetreiber im März bisher etwa 30 Prozent weniger Abfertigungen. Die Aktien von Flughafen Wien schlossen mit einem vergleichsweise moderaten Minus von 0,87 Prozent bei 28,45 Euro.
Die größten Verlierer im Marktsegment Prime Market waren Do&Co mit einem Minus von 7,85 Prozent auf 52,80 Euro. Zu den wichtigsten Kunden des Cateringkonzerns gehören Fluglinien, die stark von den Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Krise betroffen sind. Die Bank Berenberg hatte am Vortag ihr Kursziel für die Aktien des Cateringkonzerns von 115 auf 95 Euro gesenkt. Bei hohem Volumen sehr schwach zeigten sich auch die Schwergewichte OMV (minus 3,79 Prozent), Voestalpine (minus 3,07 Prozent) und Verbund (minus 3,06 Prozent)./mik/dkm/APA/men
Einerseits warten die Anleger nun auf Details zu angekündigten Konjunkturstützen durch die EU und nationale Regierungen. So sind in Wien am Nachmittag Regierungsmitglieder und Sozialpartner zusammengetroffen, um Schritte gegen die Virus-Epidemie zu besprechen. Andererseits stehen Zentralbanken im Fokus. In der Früh hat die Bank of England ihre Leitzinsen gesenkt und für Donnerstag werden die geldpolitischen Entscheidungen der EZB erwartet.
Unternehmensnachrichten gerieten vor diesem Hintergrund etwas in den Hintergrund. Flughafen Wien hat am Mittwoch Verkehrsdaten für Februar und erste Tendenzen bei den Passagierzahlen im März veröffentlicht. Während die Zahl der Passagiere im Februar noch zulegen konnte, verzeichnet der Flughafenbetreiber im März bisher etwa 30 Prozent weniger Abfertigungen. Die Aktien von Flughafen Wien schlossen mit einem vergleichsweise moderaten Minus von 0,87 Prozent bei 28,45 Euro.
Die größten Verlierer im Marktsegment Prime Market waren Do&Co mit einem Minus von 7,85 Prozent auf 52,80 Euro. Zu den wichtigsten Kunden des Cateringkonzerns gehören Fluglinien, die stark von den Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Krise betroffen sind. Die Bank Berenberg hatte am Vortag ihr Kursziel für die Aktien des Cateringkonzerns von 115 auf 95 Euro gesenkt. Bei hohem Volumen sehr schwach zeigten sich auch die Schwergewichte OMV (minus 3,79 Prozent), Voestalpine (minus 3,07 Prozent) und Verbund (minus 3,06 Prozent)./mik/dkm/APA/men
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