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Gilead Sciences: Der große Profiteur der Coronavirus-Krise?

Gilead Sciences (WKN: 885823 / ISIN: US3755581036) hat an der Börse in den vergangenen Wochen Stärke bewiesen. Während das Gros der Aktien in die Tiefe gerissen worden ist, steht bei den Papieren des Biotechnologie-Konzerns trotz des jüngsten Rücksetzers seit Jahresanfang noch immer ein Kursplus zu Buche.

Medikament gegen das Coronavirus
Der Grund für diese beeindruckende Outperformance im Vergleich zum Gesamtmarkt ist, dass Gilead Sciences in seinem Portfolio ein antivirales Medikament mit dem Wirkstoff Remdesivir hat. Bei ersten Verabreichungen nach Sondergenehmigungen in den USA und China sollen sich die Symptome bereits einen Tag danach auch bei mit dem Coronavirus infizierten Patienten verbessert haben, berichtetet der Bayerische Rundfunk.

Jetzt auch in Deutschland
Das neue Medikament kommt nun auch in Deutschland zum Einsatz. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks wurde bei der Regierung von Oberbayern eine Sondergenehmigung für das in Deutschland bislang noch nicht zugelassene Coronavirus-Medikament erteilt. Behandelt werden soll mit dem antiviralen Medikament ein 80-jähriger Patient, der seit Anfang März auf der Intensivstation in Weilheim liegt.

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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