FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Freitagmorgen nachgegeben. Nach dem Höhenflug wegen der Corona-Pandemie kam der für den deutschen Markt richtungsweisende Euro-Bund-Future um 0,45 Prozent auf 175,52 Punkte zurück. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit minus 0,62 Prozent. Damit sank die Rendite deutlich um 0,13 Prozentpunkte.
Am Anleihemarkt machten sich die Anzeichen einer Stabilisierung bei europäischen Aktien bemerkbar. Angesichts der angespannten Lage bleibt es aber offen, ob damit schon das Schlimmste überstanden ist. Die Rahmenbedingungen sprechen weiterhin für den als sicher geltenden Hafen der Anleihen. "Für Deutschland und Europa rechnen wir mittlerweile mit einer ausgeprägten Rezession in diesem Jahr - konjunkturell besonders schwer wird es dabei das coronageplagte Italien treffen", hieß es in einem Tagesausblick der LBBW.
Die Aktienmärkte weltweit waren am Donnerstag massiv eingebrochen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) war es nicht gelungen, die um sich greifende Marktpanik infolge der Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Sie beschloss ein Stützungspaket, bestehend aus neuen Geldspritzen für die Banken und zusätzlichen Wertpapierkäufen. "Statt Stärke demonstrierte Lagarde gestern die Machtlosigkeit der EZB und schob die Verantwortung zur Politik, die ihrerseits Probleme hat und auch in Zukunft haben wird, eine einheitliche Linie in der Krisenbekämpfung zu finden", kritisierte Volkswirt Eckhard Schulte von MainSky Asset Management in einem Kommentar.
Die amerikanische Notenbank Fed hatte ebenfalls neue Geldspritzen für die Banken und Änderungen ihrer monatlichen Anleihekäufe angekündigt. Zuletzt senkte zudem die norwegische Notenbank den Leitzins./mf/jsl/mis
Am Anleihemarkt machten sich die Anzeichen einer Stabilisierung bei europäischen Aktien bemerkbar. Angesichts der angespannten Lage bleibt es aber offen, ob damit schon das Schlimmste überstanden ist. Die Rahmenbedingungen sprechen weiterhin für den als sicher geltenden Hafen der Anleihen. "Für Deutschland und Europa rechnen wir mittlerweile mit einer ausgeprägten Rezession in diesem Jahr - konjunkturell besonders schwer wird es dabei das coronageplagte Italien treffen", hieß es in einem Tagesausblick der LBBW.
Die Aktienmärkte weltweit waren am Donnerstag massiv eingebrochen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) war es nicht gelungen, die um sich greifende Marktpanik infolge der Corona-Krise in den Griff zu bekommen. Sie beschloss ein Stützungspaket, bestehend aus neuen Geldspritzen für die Banken und zusätzlichen Wertpapierkäufen. "Statt Stärke demonstrierte Lagarde gestern die Machtlosigkeit der EZB und schob die Verantwortung zur Politik, die ihrerseits Probleme hat und auch in Zukunft haben wird, eine einheitliche Linie in der Krisenbekämpfung zu finden", kritisierte Volkswirt Eckhard Schulte von MainSky Asset Management in einem Kommentar.
Die amerikanische Notenbank Fed hatte ebenfalls neue Geldspritzen für die Banken und Änderungen ihrer monatlichen Anleihekäufe angekündigt. Zuletzt senkte zudem die norwegische Notenbank den Leitzins./mf/jsl/mis
© 2020 dpa-AFX
