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MÄRKTE ASIEN/Etwas fester - Ölaktien von Ölpreiserholung gestützt

TOKIO/SYDNEY (Dow Jones)--Die späte Erholung an der Wall Street hat am Dienstag an den Aktienmärkten in Asien für Kursgewinne gesorgt. Allerdings waren die Umsätze erneut dünn, denn in Festlandchina, Japan und diesmal auch in Südkorea fand feiertagsbedingt kein Handel statt.

Die Sorgen vor einem erneuten Handelsstreit zwischen den USA und China, die zu Wochenbeginn noch für Abgaben gesorgt hatten, traten wieder etwas in den Hintergrund. US-Präsident Donald Trump hatte Peking im Streit um den Ursprung der Coronavirus-Pandemie mit der Verhängung neuer Strafzölle gedroht.

"Der Markt ist schnell wieder desensibilisiert gegenüber dem Handelskriegsgetöse, das als politisches Getue abgeschrieben wird", so Stephen Innes, Chief Global Markets Stratege bei AxiCorp. "Aber es bleibt abzuwarten, ob die Aktienmarktschwäche am Montag ein einmaliges Ereignis war oder aber der Beginn einer deutlicheren Belastung, weil die Suche nach der Schuld für das Coronavirus und die bevorstehende US-Wahl eine giftige Mischung für die Beziehungen zwischen den USA und China sind."

Schwache Konjunkturdaten belasten Hongkong nicht 

Für den Hang-Seng-Index in Hongkong ging es im späten Handel um 0,9 Prozent nach oben. Dass im ersten Quartal 2020 die Wirtschaft in Hongkong um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft ist - der stärkste Rückgang seit 1974 - sorgte für keine Verstimmung mehr.

Zwar scheine der Ausbruch des Coronavirus lokal unter Kontrolle zu sein, doch "das äußere Umfeld ist nach wie vor sehr schwierig", sagte Hongkongs Finanzminister Paul Chan. "Im zweiten Quartal glauben wir, dass selbst wenn es eine Verbesserung gibt, diese nur allmählich eintritt und klein ausfallen wird".

Der S&P/ASX 200 in Sydney verbesserte sich um 1,6 Prozent. In Australien könnten nun erste Lockerungen des wochenlangen sogenannten Lockdowns bevorstehen. Darüber will das australische Kabinett am Freitag entscheiden. Nach Aussage von Finanzminister Josh Frydenberg kostet der Lockdown die Wirtschaft rund 4 Milliarden australische Dollar pro Woche.

Die australische Notenbank hat derweil die Zinsen unverändert gelassen, zeichnet für das erste Halbjahr aber ein düsteres Bild. Sie rechnet mit einem Wirtschaftsrückgang um 10 Prozent und einer Arbeitslosenquote in den kommenden Monaten von 10 Prozent.

Mit Gewinnen zeigte sich in Sydney vor allem der Energiesektor vor dem Hintergrund der auch in Asien weiter steigenden Ölpreise. Woodside Petroleum gewannen 4,3 Prozent und Santos rückten um 5 Prozent vor. Positiv auf die Ölpreise wirkten zuletzt gedrosselte Fördermengen in den USA, Kanada und Norwegen, die zu den beschlossenen Fördersenkungen der Opec+ hinzukommen. Der Preis für ein Barrel Brent lag zuletzt 6,8 Prozent höher bei 29,06 Dollar.

Für Qantas ging es um 1,7 Prozent aufwärts. Die Fluggesellschaft hat die Streichung von Flügen ausgeweitet und zudem aus Kostengründen Personal abgebaut. Die Aktie von James Hardie legte um 4,9 Prozent zu. Kostenreduzierungen und Personalabbau hätten bei dem Bauelementehersteller den Ausfall der Dividende mehr als ausgeglichen, hieß es zur Begründung.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.407,10     +1,64%   -19,11%         08:00 
Nikkei-225 (Tokio)          FEIERTAG 
Kospi (Seoul)               FEIERTAG 
Schanghai-Comp.             FEIERTAG 
Hang-Seng (Hongk.)     23.827,48     +0,90%   -16,25%         10:00 
Taiex (Taiwan)         10.784,73     +0,60%   -10,11%         07:30 
Straits-Times (Sing.)   2.582,24     +0,72%   -20,45%         11:00 
KLCI (Malaysia)         1.390,23     +0,99%   -13,35%         11:00 
BSE (Mumbai)           31.985,10     +0,85%   -22,57%         12:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mo, 9.26 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,0902      +0,0%    1,0902        1,0933   -2,8% 
EUR/JPY                   116,36      -0,0%    116,39        116,73   -4,6% 
EUR/GBP                   0,8754      -0,1%    0,8762        0,8790   +3,4% 
GBP/USD                   1,2453      +0,1%    1,2441        1,2437   -6,0% 
USD/JPY                   106,73      -0,0%    106,76        106,77   -1,8% 
USD/KRW                  1221,06      -0,2%   1223,46       1227,50   +5,7% 
USD/CNY                   7,0622         0%    7,0622        7,0622   +1,4% 
USD/CNH                   7,1204      -0,2%    7,1319        7,1408   +2,2% 
USD/HKD                   7,7536      +0,0%    7,7536        7,7524   -0,5% 
AUD/USD                   0,6452      +0,4%    0,6426        0,6384   -7,9% 
NZD/USD                   0,6063      +0,2%    0,6048        0,6030   -9,9% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.028,76      +0,9%  8.950,51      8.598,26  +25,2% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.     +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  22,27      20,39     +9,2%          1,88  -62,5% 
Brent/ICE                  29,06      27,20     +6,8%          1,84  -54,3% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.700,91   1.701,70     -0,0%         -0,79  +12,1% 
Silber (Spot)              14,77      14,85     -0,6%         -0,08  -17,3% 
Platin (Spot)             765,85     768,35     -0,3%         -2,50  -20,6% 
Kupfer-Future               2,33       2,32     +0,3%         +0,01  -17,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/gos

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May 05, 2020 03:50 ET (07:50 GMT)

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