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MÄRKTE USA/Fed dürfte Wall Street ins Plus hieven

NEW YORK (Dow Jones)--An der Wall Street dreht die Stimmung mit tatkräftiger Unterstützung der US-Notenbank. Zuvor hatte es noch danach ausgesehen, als ob die Aktienkurse am Montag nahtlos an die üppigen Verluste vom Wochenschluss anknüpften. Doch nun suggeriert der Aktienterminmarkt einen sehr festen Handelsbeginn am Kassamarkt. Die Ankündigung der US-Notenbank, praktisch unbegrenzte Anleihekäufe zu tätigen, stützen die Aktienfutures deutlich. Die Federal Reserve will allein in dieser Woche Staatsanleihen für 375 Milliarden US-Dollar kaufen und Hypothekenpapiere für 250 Milliarden. Darüber hinaus will sie mit dem Ankauf von Papieren der staatlichen Finanzagenturen beginnen, die überwiegend mit verbrieften Krediten zum Erwerb von Wohneigentum in Appartementhäusern hinterlegt sind.

"Unbegrenzte Wertpapierkäufe sind ohne Zweifel positiv. Der Schritt der Fed dürfte risikoreiche Anlagen heute befeuern", sagt Marktstratege Edward Park von Brooks Macdonald. Damit liefert die Fed das Signal, welches die Politik bislang schuldig geblieben war. Denn um das geplante gigantische Hilfsprogramm in den USA gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise ist ein heftiges Tauziehen entbrannt. Bei einer ersten Abstimmung im Kongress scheiterte das bis zu 2 Billionen Dollar schwere Maßnahmenpaket am Widerstand der Demokraten. Auch wenn sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich zeigt, dass es eine Einigung geben werde, zeigen sich Anleger enttäuscht.

Anleihenkurse steigen 

Wie nötig die USA die wirtschaftlichen Hilfen gebrauchen können, verdeutlichen die aktuellen Fallzahlen: Durch die Coronavirus-Pandemie sind in den USA binnen 24 Stunden mehr als 100 Menschen gestorben. Landesweit steckten sich mehr als 32.000 Menschen mit dem neuartigen Coroanavirus an. Im Kampf gegen die Pandemie hat US-Präsident Donald Trump die Einrichtung von Feldlazaretten in besonders stark betroffenen Regionen der Vereinigten Staaten angeordnet.

Mit der praktisch unbegrenzten Nachfrage nach US-Staatsanleihen durch die Fed schießen die Notierungen um US-Rentenmarkt in die Höhe. Im Gegenzug bricht die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um 9,6 Basispunkte auf 0,76 Prozent ein.

Der Dollar gehört zu den Verlierern der Fed-Maßnahme, denn die US-Notenbank dürfte ihre Bilanz gewaltig aufblähen und die Inflation befeuern. Der Euro steigt auf das Tageshoch von 1,0803 Dollar nach einem -tief bei 1,0658. Die Dollarschwäche und die Aussicht auf Geldentwertung treiben den Goldpreis um 2 Prozent auf 1.619 US-Dollar je Feinunze. Auch US-Öl verteuert sich mit der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung in den USA, die international gehandelte Sorte Brent verbilligt sich dagegen weiter recht deutlich.

Boeing im Plus 

Unter den Einzelaktien ziehen Boeing vorbörslich um 7 Prozent an. Der Flugzeugbauer hat wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend die Dividende gestrichen. Außerdem wird ein bereits seit vergangenem April ausgesetztes Aktienrückkaufprogramm nicht wieder aufgenommen. Über den Ausfall der Dividende war an den Vortagen bereits spekuliert worden, an denen die Boeing-Aktie bereits massiv unter Druck gestanden hatte.

Einen Kurssprung um über 21 Prozent machten Pacific Gas & Electric (PG&E) am Freitagabend nachbörslich. Vorbörslich gibt es noch keine Kurse. Auslöser war, dass Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom seinen Widerstand aufgegeben hat gegen den Versuch von PG&E, den Gläubigerschutz wieder zu verlassen, nachdem sich beide Seiten auf Zugeständnisse geeinigt haben. Unter anderem will sich PG&E zum Verkauf stellen, sollte es bis 30. Juni nicht gelungen sein, aus dem Gläubigerschutz herauszukommen. Hintergrund der Probleme um den Versorger sind Strafen in Milliardenhöhe im Zusammenhang mit Waldbränden in Kalifornien.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit             Rendite   Bp zu VT    Rendite VT      +/-Bp YTD 
2 Jahre                 0,32       -1,7          0,34          -88,0 
5 Jahre                 0,43       -3,7          0,47         -149,1 
7 Jahre                 0,68       -5,3          0,73         -156,7 
10 Jahre                0,79       -6,5          0,85         -165,7 
30 Jahre                1,39       -2,9          1,42         -167,4 
 
DEVISEN              zuletzt      +/- %  Mo, 8:39 Uhr  Fr, 17:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD               1,0784     +1,18%        1,0725         1,0697   -3,8% 
EUR/JPY               118,87     +0,41%        117,99         119,11   -2,5% 
EUR/CHF               1,0585     +0,52%        1,0550         1,0541   -2,5% 
EUR/GBP               0,9285     +0,59%        0,9208         0,9109   +9,7% 
USD/JPY               110,22     -0,78%        110,26         111,35   +1,3% 
GBP/USD               1,1618     +0,64%        1,1650         1,1743  -12,3% 
USD/CNH (Offshore)    7,0931     -0,54%        7,1409         7,1362   +1,8% 
Bitcoin 
BTC/USD             6.375,76     +8,73%      5.918,76       6.506,01  -11,6% 
 
ROHÖL                zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex              23,16      22,63         +2,3%           0,53  -61,4% 
Brent/ICE              26,29      26,98         -2,6%          -0,69  -59,4% 
 
METALLE              zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)         1.519,89   1.488,80         +2,1%         +31,09   +0,2% 
Silber (Spot)          12,87      12,36         +4,2%          +0,52  -27,9% 
Platin (Spot)         629,80     609,15         +3,4%         +20,65  -34,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

March 23, 2020 09:07 ET (13:07 GMT)

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© 2020 Dow Jones News
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