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Thyssenkrupp: Prognose kassiert - Aktie im freien Fall

Die schlechten Nachrichten reißen bei thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) nicht ab: Der MDAX-Konzern revidiert wegen der Coronavirus-Krise die ohnehin schon sehr negative Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Coronavirus-Krise macht Prognose unmöglich
Laut dem angeschlagenen Stahl- und Industriekonzern lässt sich wegen der Pandemie und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft die Geschäftsentwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2019/2020 nicht mehr verlässlich einschätzen.

Verkauf der Aufzugssparte nicht in Gefahr
thyssenkrupp-Chefin Martina Merz hatte am Montag außerdem Spekulationen zurückwiesen, dass im Zuge der Corona-Krise der milliardenschwere Verkauf der Aufzugssparte noch scheitern könnte. "In aller Deutlichkeit: Der Vollzug der Transaktion steht nicht in Frage. Die Käufer haben kein Rücktrittsrecht", so Merz in einer Mitarbeiterinfo.

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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