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marktEINBLICKE um 12: Gelingt der Befreiungsschlag nach oben? - Fresenius bleibt zuversichtlich

Nach den jüngsten Kursgewinnen legen die Börsen am Donnerstagmittag eine Verschnaufpause ein. Der DAX setzt dabei in den Bereich der 9.700er-Marke zurück. Im Fokus liegt weiterhin die psychologisch wichtige 10.000er-Marke. Bei einem Ausbruch nach oben würde sich die charttechnische Lage für den DAX wieder aufhellen.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX-2,4%9.640
MDAX-0,9%20.567
TecDAX-1,0%2.517
SDAX-1,2%9.046
Euro Stoxx 50-2,1%2.740

Die Topwerte im DAX sind HeidelbergCement (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004), E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004). Im Fokus steht am Donnerstagmittag auch die Aktie von Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785XXX). Wegen der Coronavirus-Krise befürchtet Fresenius Engpässe bei den Intensivstationen seiner Kliniken und bei den Beatmungsgeräten. An der bisherigen Geschäftsprognose hält der DAX-Konzern trotzdem fest. Die Fresenius-Aktie konnte sich zuletzt deutlich erholen. Nach dem jüngsten Kursanstieg legen die Papiere am Donnerstagmittag eine Verschnaufpause ein.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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