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MÄRKTE USA/Zurückhaltung oberstes Gebot an der Wall Street

NEW YORK (Dow Jones)--Eine erhöhte Zurückhaltung dürfte zu Beginn der neuen Woche an der Wall Street dominieren. Die USA entwickeln sich immer mehr zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Die entsprechenden konjunkturellen Belastungen aus der Krise dürften erst in den kommenden Wochen richtig sichtbar werden - der explosionsartige Anstieg der wöchentlichen US-Erstanträge in der Vorwoche dürfte hier erst der Auftakt gewesen sein. Ein echter Lackmustest steht am kommenden Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht für März auf der Agenda.

Auch US-Präsident Donald Trump erwartet nun kein rasches Abflauen der Pandemie in den USA. Erst Anfang Juni würden sich die USA auf dem Weg aus der Krise befinden, sagte Trump. Der US-Seuchenexperte Anthony Fauci, der Trump im Kampf gegen die Pandemie berät, rechnet zunächst mit einem sprunghaften weiteren Anstieg der Todesfälle.

"Die Märkte sind in eine neue Phase ihrer Reaktion auf die Pandemie eingetreten", sagt James McCormick, Stratege bei NatWest Markets. Nachdem Regierungen und Zentralbanken im März außergewöhnliche Schritte unternommen hätten um die Konjunktur und das Finanzsystem zu sichern, versuchten die Investoren nun, die wirtschaftlichen Auswirkungen der sich verschlimmernden Pandemie und die Wirksamkeit, mit der diese Konjunkturpakete eingesetzt werden, zu bewerten. "Es werden noch eine ganze Reihe negativer Nachrichten von der Konjukturseite kommen", ergänzt Nicholas Brooks, Head of Research bei International Capital Group.

Der Future auf den S&P-500 zeigt sich aktuell mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent.

Ölpreise bleiben unter Druck 

Weiter massiv unter Abgabedruck stehen die Ölpreise. Der WTI-Preis rutschte zwischenzeitlich unter die Marke von 20 Dollar je Barrel - den tiefsten Stand seit 17 Jahren. Ein nachhaltiger Fall unter dieses Niveau würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen, so Carlo Alberto De Casa, Chief Analyst bei ActivTrades. Mit Blick auf die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die globale Konjunktur bricht die Nachfrage ein, was zu einem massiven Überangebot führt. Darauf werde bisher nicht mit Fördersenkungen reagiert. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fällt um 6,0 Prozent auf 20,21 Dollar, für Brent geht es um 8,9 Prozent auf 22,72 Dollar nach unten.

Der Goldpreis gibt zu Wochenbeginn ebenfalls erneut nach. Hier würden weiter Gewinne realisiert, heißt es. Die Feinunze verliert 0,5 Prozent auf 1.618 Dollar.

Der Dollar zeigt sich dagegen leicht erholt. Der Euro kostet aktuell 1,1033 Dollar nach 1,1125 Dollar am späten Freitag. Die Erholung sollte laut Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass grundsätzlich die Dollar-Schwäche, die im Verlauf der vergangenen Woche eingepreist worden sei, gerechtfertigt sei. Momentan reagiere der Devisenmarkt darauf, dass Rating-Agenturen Großbritannien und Südafrika als riskanter einstuften und der mexikanische Peso noch unter der Rating-Herabstufung der vergangenen Woche leide. Allgemein schienen die USA also als fiskalisch solider dazustehen als viele andere Volkswirtschaften.

Weiterhin gesucht bleiben als "sicherer Hafen" die US-Anleihen. Hier wirken zudem weiter die jüngsten Ankündigungen der US-Notenbank nach, in riesigem Umfang Anleihen zu kaufen, um via Liquiditätszufuhr die Wirtschaft zu stabilisieren. Die Rendite zehnjähriger Papiere verliert 2,1 Basispunkte auf 0,66 Prozent.

Abbott Laboratories und Johnson & Johnson gesucht 

Die Aktie von Abbott Laboratories schießt vorbörslich um knapp 10 Prozent nach oben. Die US-Gesundheitheitsbehörde FDA hat dem Pharmakonzern die beschleunigte Zulassung für einen Schnelltest für Covid-19 erteilt.

Die Titel von Johnson & Johnson steigen um 4,6 Prozent. Der US-Pharmakonzern macht eigenen Angaben nach Fortschritte bei der Arbeit an einem Impfstoff gegen Covid-19. Das Medikament könnte Anfang 2021 fertig und bereit für eine breite Anwendung sein, teilte das Unternehmen mit. Die Testreihen mit Menschen werden spätestens im September beginnen.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit     Rendite  Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,27       2,3        0,24      -93,7 
5 Jahre         0,39      -1,0        0,40     -153,3 
7 Jahre         0,55      -2,4        0,57     -170,2 
10 Jahre        0,66      -2,1        0,68     -178,3 
30 Jahre        1,25      -1,7        1,27     -181,8 
 
DEVISEN            zuletzt   +/- %  Mo, 8:17   Fr, 17:3   % YTD 
EUR/USD             1,1033  -0,83%    1,1086     1,1079   -1,6% 
EUR/JPY             119,29  -0,53%    119,38     119,64   -2,2% 
EUR/CHF             1,0566  -0,30%    1,0585     1,0598   -2,7% 
EUR/GBP             0,8890  -0,54%    0,8930     0,8923   +5,1% 
USD/JPY             108,14  +0,30%    107,67     107,98   -0,6% 
GBP/USD             1,2409  -0,29%    1,2415     1,2413   -6,4% 
USD/CNH (Offshore)  7,1146  +0,32%    7,1053     7,0983   +2,1% 
Bitcoin 
BTC/USD           6.352,51  +7,65%  6.198,76   6.623,76  -11,9% 
 
ROHOEL     zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex  20,21    21,51      -6,0%  -1,30    -66,3% 
Brent/ICE  22,72    24,93      -8,9%  -2,21    -64,9% 
 
METALLE       zuletzt         Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)  1.618,16       1.626,66  -0,5%    -8,51   +6,6% 
Silber (Spot)   13,94          14,47  -3,7%    -0,53  -21,9% 
Platin (Spot)  727,65         747,00  -2,6%   -19,35  -24,6% 
Kupfer-Future    2,17           2,17  -0,4%    -0,01  -22,7% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/thl

(END) Dow Jones Newswires

March 30, 2020 08:48 ET (12:48 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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