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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street mit Gewinnen bei gegensätzlichen Signalen

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street zeigt sich am Mittwoch mit Gewinnen. Am Vortag waren deutliche Aufschläge jedoch wieder vollständig abgeschmolzen. Ein Impuls könnte im weiteren Verlauf vom jüngsten Fed-Protokoll kommen. Aber auch die sich schnell verändernde Nachrichtenlagen um die Corona-Pandemie sorgt weiter für Bewegung im Markt.

Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen Mittag (Ortszeit New York) 2,4 Prozent auf 23.192 Punkte. Der S&P-500 legt 2,1 Prozent zu und der Nasdaq-Composite verbessert sich um 1,8 Prozent.

Befördert wird die Stimmung von der günstigen Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Europa. Sie weckt die Hoffnung, dass in den USA bald ebenfalls eine Besserung eintreten könnte. Im Weißen Haus arbeitet man bereits an Plänen für die Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit. Derweil will das US-Schatzamt nach Angaben von Finanzminister Steven Mnuchin wegen der Corona-Pandemie neue Schulden von mehr als zwei Billionen US-Dollar aufnehmen.

Andererseits sind in den USA am Dienstag nahezu 50 Prozent mehr Personen gestorben als am bisher schlimmsten Tag. Und das nahende lange Osterwochenende könnte zudem für Abgaben sorgen, da Anleger im Vorfeld der Feiertag ihre Risiken minimieren.

Auch aus Europa kommen keineswegs nur positive Meldungen. So konnten sich die EU-Finanzminister nicht über die Finanzierung eines Hilfspakets einigen. Derweil rechnen Wirtschaftsinstitute damit, dass das deutsche BIP im zweiten Quartal um 9,8 Prozent einbrechen wird. Das wäre der schärfste Rückgang seit Erhebung der Daten 1970.

Öl erholt sich etwas 

Am Ölmarkt erholen sich die Preise etwas, nachdem insbesondere die Sorte WTI zuletzt abverkauft worden war. Die offiziellen Daten zu den US-Rohöllagerbeständen haben einen unerwartet hohen Bestand ausgewiesen. Die Markt-Teilnehmer richten nun ihre Hoffnung auf die bevorstehenden, von der Opec geführten Gespräche über eine preisstützende Senkung der Produktion. Das Fass der US-Sorte WTI gewinnt 3,2 Prozent auf 24,38 Dollar, die europäische Sorte Brent steigt um 1,0 Prozent auf 32,20 Dollar.

Der Euro kommt etwas zurück von den Hochs am Vortag, als er über 1,09 Dollar gestiegen war. Aktuell notiert er bei 1,0867 Dollar. Der Dollar-Index steigt leicht um 0,1 Prozent angesichts der etwas nachlassenden Risikofreunde der Anleger.

Der Goldpreis notiert nahezu unverändert gegenüber dem Vortag bei 1.650 Dollar je Feinunze. Die als vermeintlich sichere Anlage geltenden US-Anleihen sind nicht gefragt und setzen ihre Abwärtsbewegung fort. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen steigt mit sinkenden Notierungen um 3,2 Basispunkte auf 0,75 Prozent.

Levi Strauss springen mit Umsatzzahlen nach oben 

Die Aktien von Levi Strauss machen einen Sprung um 13,8 Prozent nach oben, nachdem der Jeans-Hersteller mit dem Umsatz seines ersten Geschäftsquartals die Erwartungen übertroffen hat. Levi Strauss kündigte ferner die Wiedereröffnung seiner chinesischen Läden an. Pinterest klettern um 11,6 Prozent nach oben. Der Betreiber der gleichnamigen Online-Pinnwand hatte mit seinen vorläufigen Umsatz- und Nutzerzahlen im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen.

Twitter verbessern sich um 8,9 Prozent. Bernstein hat die Aktie auf "Market Perform" hochgestuft. Das erhöhte Bedürfnis nach Informationen in der Corona-Pandemie komme Twitter zugute, so die Experten, die außerdem darauf verweisen, dass die Titel überdurchschnittlich stark abgestürzt sind.

Die Burger-Kette Mcdonald's hat den Ausblick auf das laufende Jahr wegen der Corona-Krise zurückgezogen, sieht sich aber ausreichend mit Liquidität versorgt. Die Aktie legt 1,7 Prozent zu.

=== 
INDEX                 zuletzt      +/- %     absolut  +/- % YTD 
DJIA                23.191,53       2,37      537,67     -18,74 
S&P-500              2.716,29       2,14       56,88     -15,92 
Nasdaq-Comp.         8.032,18       1,84      144,92     -10,48 
Nasdaq-100           8.176,30       1,58      127,00      -6,38 
 
US-Anleihen 
Laufzeit              Rendite   Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre                  0,24       -2,0        0,26      -95,8 
5 Jahre                  0,45       -0,6        0,46     -147,2 
7 Jahre                  0,63        1,3        0,62     -161,3 
10 Jahre                 0,75        3,2        0,71     -169,9 
30 Jahre                 1,34        3,8        1,30     -173,1 
 
DEVISEN               zuletzt      +/- %    Mi, 8:08  Di, 17:35   % YTD 
EUR/USD                1,0867     -0,22%      1,0867     1,0883   -3,1% 
EUR/JPY                118,12     -0,27%      118,17     118,61   -3,1% 
EUR/CHF                1,0551     -0,13%      1,0554     1,0568   -2,8% 
EUR/GBP                0,8767     -0,69%      0,8814     0,8828   +3,6% 
USD/JPY                108,69     -0,07%      108,86     109,01   -0,1% 
GBP/USD                1,2397     +0,48%      1,2318     1,2323   -6,5% 
USD/CNH (Offshore)     7,0713     +0,12%      7,0726     7,0563   +1,5% 
Bitcoin 
BTC/USD              7.276,26     +1,37%    7.358,51   7.328,01   +0,9% 
 
ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               24,38      23,63       +3,2%       0,75  -59,4% 
Brent/ICE               32,20      31,87       +1,0%       0,33  -49,8% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.649,45   1.648,95       +0,0%      +0,50   +8,7% 
Silber (Spot)           14,98      15,05       -0,5%      -0,07  -16,1% 
Platin (Spot)          735,65     736,90       -0,2%      -1,25  -23,8% 
Kupfer-Future            2,26       2,27       -0,7%      -0,02  -19,6% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/raz

(END) Dow Jones Newswires

April 08, 2020 12:13 ET (16:13 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
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Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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