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Uneinigkeit bei Ministerpräsidenten vor Gesprächen über Corona-Strategie

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder zeichnet sich noch keine Einigung über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise ab.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kritisierte am Mittwoch im Deutschlandfunk das Vorpreschen einzelner Bundesländer. Es dürfe nicht darum gehen, welcher Ministerpräsident auf Parteitagen Punkte mache. "Wir können uns gar nichts leisten, was dazu führen würde, dass die Fahrlässigkeit wieder losgeht", sagte Ramelow. Die Schließung der Schulen sei im März zusammen von allen Bundesländern vereinbart worden, sagte der Linken-Politiker. Deshalb sollte heute auch gemeinsam über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Auch Bayern tritt bei den geforderten moderaten Lockerungen, wie am Dienstag von Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen, auf die Bremse.

"Wir brauchen jetzt hier keinen Überbietungswettkampf in den Formen der Lockerungen", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstagabend in der ARD. "Deshalb ist Umsicht und Besonnenheit und mal eine Woche später oder zwei Wochen später wirklich wesentlich effektiver."

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer drängte im ARD-Morgenmagazin auf ein gemeinsames Vorgehen, pocht aber auf Lockerungen beim Thema Schulen und Geschäfte.

"Es gibt kein Impfstoff. Deshalb gilt es jetzt Schritt für Schritt nach vorne zu gehen. Wir werden heute über die Schulen sprechen, wir werden heute über die Geschäfte sprechen", so Kretschmer. "Und wenn wir nach zwei, drei Wochen sehen, dass die Zahlen immer noch niedrig bleiben und wir damit gut umgehen können, dann kann man den nächsten Schritt gehen."

Warnungen vor dramatischen Folgen für die Gesundheit 

Außenminister Heiko Maas warnte indes vor dramatischen Folgen einer verfrühten Lockerung der Kontaktsperren. "Der Blick über unsere Grenzen, wo es in einigen Ländern leider tagtägliche neue bittere Todeszahlen gibt, zeigt: Jeder Tag, den Kontaktsperren zu früh aufgehoben werden, kann für die Gesundheit vieler Menschen dramatische Folgen haben", sagte Maas der Rheinischen Post. Sollte es zu einem erneuten starken Anstieg der Infektionen kommen, könnte Deutschland gezwungen sein, noch drastischere Maßnahmen als bisher zu ergreifen. "Wir müssen alles tun, um ein solches Szenario zu vermeiden. Wir brauchen eine Exitstrategie, die alle Risiken sorgfältig abwägt."

Bundesfamilienminister Franziska Giffey (SPD) setzt auf die Entwicklung von Schnelltests, damit Besucher in Altenheimen auf eine Corona-Infektion überprüft werden können. Im ARD-Morgenmagazin nannte sie als Ziel, "dass man dann vom kategorischen Besuchsverbot auch wieder weg kommt schrittweise, natürlich verantwortungsvoll".

Am Mittwochvormittag trifft sich zunächst das Corona-Kabinett der Bundesregierung, um über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie zu beraten. Um 14 Uhr will sich Merkel dann in einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten abstimmen.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/kla

(END) Dow Jones Newswires

April 15, 2020 03:33 ET (07:33 GMT)

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