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JPMorgan: Scharfer Gewinneinbruch - Kommt die Bank gestärkt aus der Krise?

Die Coronavirus-Krise schlägt sich auch in den jüngsten Geschäftszahlen von JPMorgan Chase & Co. (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) nieder. Die größte US-Bank hat im ersten Quartal wegen hoher Rückstellungen für drohende Kreditausfälle im Vergleich zum Vorjahr einen Gewinnrückgang von 70 Prozent auf 2,9 Mrd. US-Dollar verzeichnet, wie der Konzern am Dienstag in New York bekanntgab.

Hohe Rückstellungen
Wegen der Coronavirus-Pandemie bildete das im Dow Jones notierte Unternehmen Rückstellungen in Höhe von 8,3 Mrd. US-Dollar für ausfallbedrohte Kredite. Dieser Sicherheitspuffer war damit rund fünfeinhalb Mal so hoch wie im Jahr zuvor. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um der Welt zu helfen, sich von dieser globalen Krise zu erholen", kündigte Konzernchef Jamie Dimon an.

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© 2020 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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