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marktEINBLICKE
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DAX: Was läuft da im Hintergrund - Sturz oder Absturz?

Verantwortlich für den zuletzt negativen Ölpreis ist die Tatsache, dass die Lagerkapazitäten in den USA ausgeschöpft sind. Zugleich wird aber deutlich mehr Öl gefördert wird, als verbraucht werden kann. So gesehen zahlen die Öl-Förderer und Produzenten bei einem negativen Ölpreis dafür, dass ihnen das Öl abgenommen wird. Der deutsche Leitindex wird heute negativ tendieren.

Die Welle schlechter Wirtschaftsnachrichten steht uns ebenfalls erst noch bevor. Es könnte sich nun ein ähnliches charttechnisches Muster wie bei der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 ergeben. Nach dem ersten Crash in den Monaten September und Oktober (2008) folgte eine kurzfristige technische Erholung. Diese mündete dann allerdings im Frühjahr 2009 in einen erneuten Absturz mit neuen Tiefständen. Erst nach diesem zweiten Einbruch erholte sich der Markt dann wieder nachhaltig.

Damit bleibt es dabei, dass sich die mögliche Erholung des DAX 30 bestenfalls in einem "flachen V" ergeben wird. Es könnte sogar ein "langgezogenes W" daraus werden. Von volkswirtschaftlicher Seite wird heute der ZEW-Konjunkturindex erwartet. Diesem wird ein spürbarer Rückgang prognostiziert. Der DAX 30 befindet sich weiterhin im Bärenmarkt. Betriebswirtschaftlich betrachtet könnten für 2020 die Gewinne der DAX 30-Unternehmen um mehr als 50 Prozent einbrechen.

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© 2020 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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